Mittwoch, 28. Oktober 2020

Geschichte einer Nonne


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Fred Zinnemann

Schwester Lukas...

Die Oscarverleihung am 4. April 1960 im RKO Pantages Theatre in Los Angeles stand ganz im Zeichen von religiösen und spirituellen Themen. William Wylers Monumentalepos "Ben Hur" wurde 12 Mal nominiert und konnte in 11 Kategorien den Sieg davontragen. Auch Fred Zinnemanns Verfilmung "Geschichte einer Nonne" kam auf 8 Nominierungen (Bester Film, Hauptdarstellerin Audrey Hepburn, Bestes Drehbuch Robert Anderson, Beste Kamera Franz Planer, beste Musik Franz Waxman, bester Schnitt, bester Ton und beste Regie - leider ging sein Film an diesem Abend völlig leer aus.
Wenn "Ein Herz und eine Krone" ihre sympathischste und emotionalste Leistung war, dann dürfte sie als Gabrielle van der Mal ihre reifste Leistung abgeliefert haben, auch wenn Simone Signoret den Oscar gewann.
Der Film entstand nach dem kurz zuvor erschienenen populären Roman "A Nuns Story" von Kathryn Hulme, der das Leben der jungen Belgierin Gabriele van der Mal zeigt, die beschließt als junge Frau einem Kloser beizutreten und somit fortan ein Leben in voller Hingabe, Opferbereitschaft und Demut führen muss. "Geschichte einer Nonne" wurde an Originalschauplätzen im belgischen Kongo gedreht und gilt heute als einer der ultimativen Klassiker des 50er Jahre Kinos.
Dabei hat Regisseur Fred Zinnemann auf ein phänomenales Schauspielerensemble zurückgreifen können. Neben Audrey Hepburn ist Peter Finch als Dr. Fortunati, Dean Jagger als Dr. Hubert van der Mal, Dame Edith Evans als Mutter Emanuel, Peggy Ashcroft als Mutter Mathilde, Mildred Dunnock als Schwester Margharita, Beatrice Straight als Mutter Christophora, Patricia Collinge als Schwester William und Colleen Dewhurst als Erzengel zu sehen.
Gabrielle van der Mal hat sich entschlossen ins Kloster zu gehen. Ihr Vater - der berühmte Chirurg - begleitet sie dorthin. Von ihm hat die junge Frau sehr viel über die Medizin gelernt und dieses Können und Talent - so hofft die junge Frau - darf sie bald im belgischen Kongo ensetzen. Sie erhält den Namen Schwester Lukas, unterzieht sich ihrem Postulat und Noviziat. Dabei merkt sie immer mehr, dass ihre größte Schwierigkeit darin besteht, das Gelübde des Gehorsams zu befolgen. Ihr Weg führt sie von einer Psychiatrie in die Schule für Tropenmedizin. Sie besteht die Prüfung mit "Sehr gut", obwohl sie damit der Bitte der Oberin nicht nachkommt die Prüfung absichtlich nicht zu bestehen, um Demut zu zeigen. Endlich darf sie in den Kongo, wo sie in einem Krankenhaus für Weiße arbeiten soll. Dort arbeitet sie mit dem brillianten Chirurgen Dr. Fortunati zusammen. Dann erkrankt sie an Tuberkulose....





In der Schlußszene verlässt Gabrielle durch die Hintertür für immer das Kloster, dem sie mehr als 20 Jahre gedient hat.
Der Film hat eine Laufzeit von 150 Minuten und besticht durch die sorgfältige und ruhige Inszenierung von Fred Zinnemann. Der Regisseur mit jüdischen Wurzeln hat die christliche bzw. katholische Thematik mit größtem Respekt versehen. Dennoch hatte der Film auch Kritiker, was ich aber nicht nachvollziehen kann. Zinnemanns Film ist von Anfang bis Ende subtil und macht einen ganz individuellen Gewissenkonflikt sichtbar. Doch einige Stimmen meinten, dass Zinnemann dem Mißverständis Nahrung gibt, dass die Pflicht der klösterlichen Disziplin mit der Nächstenliebe unvereinbar zu sein scheint. Hier ist das Spiel von Audrey Hepburn viel zu differenziert, als dass dieser Gedanke aufkommt. Zinnemann hatte auch sonst in jeder Kategorie Unterstützung von Weltklasseleuten. Franz Planer als Kameramann, Franz Waxman für den Score und jede Menge Vollblutschauspieler, auch in den kleinsten Nebenrollen. Im Kinojahr 1959 spielte der Film 12,8 Millionen Dollar weltweit ein. In den US-Kinojahrescharts kam "Geschichte einer Nonne" auf den 8. Platz.




Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.

Dienstag, 27. Oktober 2020

Der Teufelshauptmann


















Regie: John Ford

Sie trug ein gelbes Band...

Leitmotiv von John Ford Klassikers "Der Teufelshauptmann" aus dem Jahr 1949 ist der populäre US-Militär Song "She wore a yellow ribbon", der sogleich auch der Originaltitel des Films ist. Nach dem düsteren Vorgängerfilm "Bis zum letzten Mann" (Fort Apache) war "Der Teufelshauptmann" der zweite Film von Fords "Kavallerietrilogie". Alle diese drei Filme sind ziemlich patriotisch angehaucht und die Armee wird auch liebevoll verklärt, besonders die US-Kavallerie. Die Feinde, Indianer auf dem Kriegspfad, kommen nicht immer so gut weg. Es waren Auftragsarbeiten für den legendären John Ford, weil er Kohle brauchte und er lieferte den Studios drei gute Blockbuster ab. Western wie man sie damals mochte: Gute Weiße, böse Indianer, viel Spannung. Wer sich daran nicht stört, der wird auch bei "Der Teufelshauptmann" bestens unterhalten. Es ist ein prächtiger Farbfilm und der lockerste und heitere der drei Filme. Die Geschichte zeigt John Wayne als Hauptmann kurz vor seinem wohlverdienten Ruhestand.
Die Geschichte spielt im Jahr 1976. Ein Schicksalsjahr für die US-Armee, denn erst vor kurzer Zeit fand die verheerende Schlacht am Little Big Horn statt, wo die Soldaten eine überraschende Schlappe gegen die Lakota Sioux, Arapaho und Cheyenne unter ihrer Führern Sitting Bull, Crazy Horse und Gall hinnehmen musste. Die Niederlage endete auch mit dem Tod des Befehlshabers General Custer, der durch die Aufteilung seines Regiments in kleinere Gruppen die Kampfeskraft schwächte.
Angesport durch diesen Sieg der Indianer macht man sich im eher unbedeutenden Fort Starke im Westen Sorgen. Denn auch dort wird registriert, dass sich Stämme plötzlich zusammenschließen, um im Kampf mit den weißen Eindringlingen siegreich zu sein. Dort verrichtet der angesehene Hauptmann Brittles (John Wayne) seinen Dienst. Er streicht jeden Tag - zu seinem Bedauern - einen Tag auf seinem Wandkalender weg. Nur noch 5 Tage - dann gehört er zum alten Eisen und wird auch heimatlos sein. Ja, die Armee war sein Zuhause. Brittles verlor Frau und Töchter – oft besucht er deren Gräber am Friedhof im Fort. In seinem Büro hat Brittles Bilder der verstorbenen Frau und Töchter platziert, umwickelt von einem gelben Band. Sehr nahe steht ihm der ungefähr gleichaltrige Sergeant Qinncannon (Viktor McLaglen), ein irischer Einwanderer, dessen Schlagkraft und Durst gleichermaßen gefürchtet sind und der ebenfalls nur noch 3 Wochen Soldat ist. Dann beginnt auch seine Pensionierung. Befehlshaber des Forts ist Major Alshard (George O´Brien), der sich aufgrund der aufgeheizten Stimmung bei den Indianern immer mehr Sorgen um seine Frau Abby (Mildred Natwick) und Nichte Olivia Dandridge (Joane Dru) macht. Sie sollen von der Patrouille bis zu einer Postkutsche eskortiert weden, die sie dann raus aus dieser unruhigen Gegend bringt.
Brittles bekommt den Auftrag die Frauen sicher zu eskortieren. Olivia selbst ist etwas enttäuscht, dass sie das Fort verlassen soll, denn sie war doch sehr heftig am Flirten mit den beiden Jungoffizieren Leutnant Cohill (John Agar) und Leutnant Penell (Harry Carey jr.). Sie trägt dieses gelbe Band im Haar. Es soll lt. traditionellem Brauch bei der Kavallerie signalisieren, dass sie ihr Herz bereits an einen Verehrer vergeben hat. Die Patrouille setzt sich in Gang und findet wenige Tage später die Station völlig zerstört vor. Damit ist klar, dass die Reisenden wieder umkehren müssen....






Auch wenn man oft schmunzeln muss, hat "Der Teufelshauptmann" ein eher trauriges oder melancholisches Leitmotiv. Es geht um Abschied. Dabei wird mit der Kavallerie ein Zuhause für einsame Männer geboten. Dort gibts auch Heldentum zu verzeichnen. Diese heroischen Taten werden von Ford oft in Szene gesetzt. So ist auch der Scout Sergeant Tyree, gespielt von Ben Johnson, ein Retter für einige Bewohner der Postkutschenstation. Ein schwerverletzter Soldat lässt es sich nicht nehmen selbst Meldung zu machen, obwohl er sich fast nicht mehr auf den Beinen halten kann. Dank der herausragenden Kameraarbeit von Winton C. Hoch ist der Film auch optisch ein Geniestreich, vor allem wegen seinen wunderbaren Farben. Er erhielt für seine Leistung verdient den Oscar. John Ford hat sich bei der Bildgestaltung versucht, sich an den Gemälden von Frederic Remington anzulehnen und zu orientieren. Dies verleiht dem Film eine gewisse Erhabenheit, egal ob die Kamera ein Gewitter zeigt oder einen stolzen Indianer am Monument Valley.





Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Quo Vadis


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Regie: Mervyn Le Roy

Wohin gehst Du ?

Für Peter Ustinov war die Darstellung des Nero in Mervyn Le Roys 1951 entstandenen "Quo Vadis" der Beginn einer glanzvollen Karriere. Dabei hatten die MGM-Bosse trotz einem sehr überzeugenden Casting lange gezögert, dem Neuling diese bedeutende Rolle zu geben. Der damals 30-jährige schien ihnen zuerst zu jung zu sein..."Wenn ihr noch länger wartet, bin ich zu alt. Nero starb nämlich mit 31 Jahren" soll er dem Produzenten Sam Zimbalist geschrieben haben. Der Rest ist Geschichte..."Quo Vadis" ist neben "Ben Hur" der beste christliche Monumentalfilm.
Ustinov erhielt eine Oscar-Nominierung und der deutsche Fernsehzuschauer erfreut sich seit Jahren an Ostern an der sehr gelungenen deutschen Synchronarbeit in diesem 167 minuten langen Film. Alfred Balthoff, der den Ustinov Part in deutsch spricht und singend die Lyra vergewaltigt (grins) tut dies so gut, dass viele Zuschauer seine Stimme fälschlicherweise sogar dem echten Ustinov zuordnen. Eine Weitere Oscarnominierung gab es für Leo Genn in seiner Rolle als Petronius, beide mussten sich aber Karl Malden in "Endstation Sehnsucht" geschlagen geben. Auch die Farbkamera (Robert Surtees; William V. Skall), das Kostümdesign, der Schnitt, die Musik von Miklos Rosza, das Szenenbild wurden nominiert - natürlich auch als "Bester Film". Doch "Quo Vadis" ging leer aus und teilt damit das Schicksal vieler anderer Filme, die viele Nominierungen erhielten, denen jedoch keinen einziger Sieg gelang. Aber immerhin war der Monumentalfilm ein echter Blockbuster und spielte grandiose 21 Millionen Dollar ein. Damit belegte er mit riesigem Abstand Platz 1 der Filmcharts des Jahres 1951.







Der Film erzählt die Geschichte des römischen Generals Marcus Vinicius (Robert Taylor), der mit seinen Legionen aus dem Krieg nach Rom zurückkehrt und sich dort in die christliche Staatssklavin Lygia (die wunderschöne Deborah Kerr) verliebt. Er erlebt mit seinem Onkel Petronius (grandioser Leo Genn) die Vergewaltigung der Künste durch den labilen Nero, den Brand Roms, die Christenverfolgung und die grausame Exekution dieser Staatsfeinde im Amphitheater, wo hungrige Löwen warten, Kreuzigungen stattfinden und von Kaiserin Poppaea (Patricia Laffan) noch weitere perverse Tötungsarten vorgestellt werden...Daneben tauchen mit Petrus (Finlay Currie) und Paulus von Tarsus (Abraham Sofaer) bibische Figuren auf. Nicht zuletzt entdeckt der aufmerksame Zuschauer vielleicht sogar die damals noch völlig unbekannte Sophia Loren als Sklavenmädchen. Und der Legende nach soll auch Audrey Hepburn als Komparsin durchs monumentale Bild huschen, auch Liz Taylor wird immer wieder als Statistin erwähnt...tja und selbst Bud Spencer bekam am Drehort Cinecitta, Rom auch seine erste grosse Chance im Film. Er bereichert mit seiner Präsenz die eh schon starke Prätorianergarde, vorausgesetzt man findet ihn unter Tausenden von Statisten...
Weitere wichtige Rollen werden von Marina Berti (Eunice), Buddy Baer (Ursus), Felix Aylmer (Plautius), Nora Swinburne (Pomponia), Rosalie Crutchley (Acte), Ralph Truman (Tigelinus) und Kinderstar Peter Miles (Nazarius) gespielt.
Der Film hatte es 1951 recht schwer. Es war noch nicht die Hohe Zeit des Monumentalfilms, Quo Vadis bildet in dieser sparte eher den kommerziellen Auftakt und so sah er sich dann doch mit immenser Kritik konfrontiert: "Sensationsunterhaltung großen Stils, teilweise auf Kosten des guten Geschmacks. Vorbehalte wegen sadistischer Szenen und mangelnder Ehrfurcht vor dem Martyrium, Primitive Darstellung von Taylor und Kerr" so ein zeitgenössisches Urteil.
Aus heutiger Sicht ist diese Kritik nicht mehr nachzuvollziehen. "Quo Vadis" ist ein unsterblicher Filmklassiker nach dem Roman von Henryk Sienkiewicz. Die Autoren John Lee Mahin, Sonja Levien und S.N. Behrman haben dazu ein wunderbares Drehbuch verfasst  mit herrlichen Dialogen. Vor allem ist es aber Ustinovs bis heute unvergessliche, kranke Darstellung dieses psychopathischen Kaisers, der im kollektiven Gedächtnis blieb.






Bewertung: 9 von 10 punkten. 

Warlock


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Edward Dmytryk

Der Marshall und sein Geschäftspartner...

Ich habe "Warlock" zweimal im TV gesehen und fand ihn damals recht verworren. Die auf DVD vorliegende Version schliesst durch das Hinzufügen vielen kleiner Szenen des Originals die logischen Lücken - da fiel einfach viel Handlung in der deutschen Version der Schere zum Opfer. Insgesamt waren es mehr als 20 Minuten.
Jetzt kommt Edward Dmytryks psychologischer Western viel schlüssiger daher und dies wertet den Film merklich auf. In dieser Langfassung gehört "Warlock" zu den ganz großen Highlights des Genres.
Die Handlung ist sicherlich für einen Western sehr unkonventionell, ja sogar verwegen, wenn man die Rolle des Anthony Quinn bedenkt, den wir erst als Geschäftspartner vom Marshall Henry Fonda wahrnehmen, dann als sein über Leichen gehendesr eifersüchtiger Liebhaber. Obwohl dies natürlich nur in Andeutungen behandlet wird. Aber hier steckt eine verborgene Homokomponente, die dann immer offensichtlicher ausgetragen wird, als der Marshall heiraten und sich in Warlock sesshaft machen möchte. Ab diesem Zeitpunkt wird Tom Morgan, so heißt Anthony Quinn im Film, von einer großen Eifersucht und starken Besessenheit geleitet. Auch sein Objekt der Begierde - der starke Marshall Clay Blaisdell mit seinen Pistolen mit den vergoldeten Griffen setzt die Beziehung zu seinem besten Freund immer in Vergleich mit seiner neuen Eroberung Jessie Marlow, einer Bürgerin des kleinen Grenzortes "Warlock" im Bundesstaat Utah.
Unter diesem Blickwinkel ist es fast ein Vorläufer zu "Brokeback Mountain", denn auch in Warlock läuft diese Sache sehr versteckt ab und nur der Zuschauer erahnt die Tragweite der Beziehung...
Diese innige Männerbeziehung ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte um die Stadt. Dort wird der ehemalige Sheriff eingangs von einer Bande verjagt, die Bürger entscheiden sich dann den berüchtigten Revolverhelden Clay Blaisdell als Marshall zu engagieren. 




Erst im Lauf des Films erhält die dritte grosse Figur - Richard Widmark - klarere Konturen. Er gehört zuerst zu dieser besagten Bande San Pablo Gang, distanziert sich jedoch sehr schnell und kann sich langsam aber sicher von dem Bandenchef Abe McQuoun (Tom Drake) abnabeln, wechselt von den Bösen zu den Guten ins bürgerliche Lager. Es gelingt ihm aber nicht seinen jüngeren Bruder Billy (Frank Gorshin) davon zu überzeugen, die Bande zu verlassen.
War Fonda anfangs der Retter der Stadt und bei allen Bürgern beliebt, so ändert sich hier ebenfalls das Blatt. Der Marshall wird zur Belastung. Ein Mann, der hauptsächlich an seiner eigenen Legendenbildung feilt und sich als überlebensgrosse Ikone selbstherrlich feiern lässt - eine Paraderolle für Henry Fonda.
Zwei Frauen sind die Schlüsselfiguren der Geschichte. Die wohlbehütete brave Bürgerin, die sich in den Marshall verliebt und eine gestrauchelte Tingeltangel-Lady, die plötzlich wieder auftaucht und die wohl mit Clay und auch mit Tom schon mal eine Beziehung gehabt haben muss. Sie möchte sich am Marshall rächen, aber auch sie ändert ihre Ziele und so werden Dorothy Malone und Richard Widmark nicht nur zum Filmpaar, auch zu den wahren Rettern des Städchens. Damit sind zwei ehemals zwiespältige Charaktere am Ende die Helden der Story...am Schluss verlässt der Marshall die Stadt...allein. In der Nacht zuvor erschoss er im Duell einen Menschen, der ihm nicht nur seine schillernde Identität gab...er reitet verbittert davon und nimmt viele Geheimnisse mit sich mit.
Dmytryk hat einen fabelhaften wie einzigartigen Western der Filmwelt hinterlassen.




Bewertung: 9 von 10 Punkten.