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Mittwoch, 11. März 2026

Nachts unterwegs


Regie: Raoul Walsh

Auf den Straßen....

1939 inszenierte Raoul Walsh mit "Die Wilden Zwanziger" einer der großen Gangsterfilme der 30er Jahre, der Nachfolger "Nachts unterwegs" markiert aber schon den Übergang zum Film Noir der 40er Jahre. Walshs Film wirkt zweigeteilt, was dadurch versucht wurde, dass der zweite Teil des Films von dem Warner Bros Film "Bordertown" ausgeliehen wurde. Darin ermordet eine Femme Fatale ihren Ehemann durch eine Kohlenmonoxidvergiftung, was gleichzeitig auch eine der markantesten Szenen in "Nachts unterwegs" ist. Die Mörderin wird von Ida Lupino perfekt gespielt. Sie wurde im gleichen Jahr noch einmal in einem Walsh-Film eingesetzt. Neben Humphrey Bogart spielte sie im Klassiker "Entscheidung in der Sierra".
Der erste Teil von "Nachts unterwegs" schildert ein Brüderpaar, die als LKW Fahrer ihre Brötchen verdienen. In einem heiß umkämpften Gewerbe, dass für die Fahrer ganz miese Bedinungen bei schlechter Bezahlung bietet. Denn wer am schnellsten von A nach B fährt, der bekommt meistens den Zuschlag. Die Konsequenz dieses geschäftlichen Vorteils ist Übermüdung und dadurch verursachte Unfälle, die auch tödlich ausgehen könnten.
"Nachts unterwegs" sind jedenfalls die Brüder Joe (George Raft und Paul Fabrini (Humphrey Bogart). Die beiden sind unabhängige LKW Fahrer, tragen aber auch das volle Risiko und der alte Lastwagen wurde auf Pump gekauft und daher sind sie gezwungen Termin-Fahrten zu machen, die auch ein bisschen was einbringen. Schlaf ist ein Fremdwort für die beiden Brüer. In einer Kneipe lernt Joe die Kellnerin Cassie Hartley (Ann Sheridan) kennen, die sie später per Anhalter wieder trefffen. Paul ist glücklich mit Pearl (Gale Page) verheiratet, die aber in ständiger Angst lebt, dass ihr Mann einen Unfall haben könnte. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit auch recht hoch...Berufskollege Harry McNamara (John Litel) schläft während der Fahrt ein und die beiden Brüder sehen nur noch den Wagen in den Abgrund stürzen, dann fängt der Laster zu brennen an. Wenig später trifft es auch Joe und Paul. Während Joe mit einem Schrecken davon kommt, muss man bei Paul den Arm amputieren. Zum Glück finden beide eine Anstellung bei Ed Carlsen (Alan Hale sr.), der früher selbst Fahrer war und nun ein Lastwagen-Unternehmen hat. Eds Frau Lana (Ida Lupino) hat die Anstellung forciert, weil sie schon seit Jahren ein Auge auf Joe geworfen hat. Doch der lässt die Frau seines Freundes immer wieder abblitzen und intensiviert statdessen seine Beziehung zur hübschen Cassie...




Tatsächlich bräuchte man den zweiten Teil gar nicht, denn nach dem Unfall von Paul, der von Humphrey Bogart gespielt wurde, gäbs reichlich andere Möglchkeiten für den Drehbuchautor. Aber die Macher setzten schließlich auf Ida Lupino, auf ihre Fähigkeit als Drachenlady, die dann auch im Laufe der Ereignisse noch wahnsinnig wird. Auch wenn natürlich die Klassiker "Die wilden Zwanziger" oder "Entscheidung in der Sierra" noch besser sind, ist "They drive by night" auch nicht zu verachten. Immerhin ist die Inszenierung sehr actionreich und an der Kasse lief der Film mit 1,6 Millionen Dollar Einspielergebnis alles andere als schlecht.
 



Bewertung: 8 von 10 Punkten. 

Sonntag, 31. Juli 2022

Vogelfrei


Regie: Raoul Walsh

Das Colorado Territorium...

Der berüchtigte Bandit Wes McQueen (Joel McCrea) wird durch seinen alten Freund Dave Richard (Basil Ruysdael) aus dem Gefängnis befreit. Auf seiner Flucht vor dem Sheriff sieht er wie eine Postkutsche überfallen wird. Als er merkt, dass die Insassen dort in großer Gefahr sind, rettet er die Passagiere - den alten Fred Winslow (Henry Hull) und dessen Tochter Julie Ann (Dorothy Malone). Vater und Tochter laden ihn auf ihre neue Ranch ein, die Winslow gekauft hat. McQueen wirft ein Auge auf die hübsche Julie Ann, die gerne an der Ostküste geblieben wäre und den Westen hasst.
Der Outlaw reitet weiter, denn er muss sich in der Geisterstadt von Todos Santos mit zwei Männern seines Fluchthelfers treffe. Reno Blake (John Archer) und Duke Harris (James Mitchell) haben aber keinen blassen Schimmer vom professionellen Banditentum und haben ein Mädchen names Colorado Carson (Viriginia Mayo) dabei. McQueen weiß das dies Ärger bedeutet, zumal sich die zwei Youngster gar nicht im Griff haben und will, dass die Frau verschwindet. Colorado kann McQueen aber überreden zu bleiben. Als er zum kränkelnden Richard reitet, weiht dieser ihn in den Plan ein einen letzten großen Eisenbahnraub zu machen...


Raoul Walsh hat mit "Vogelfrei" (Original: Colorado Territory) 1949 ein interessantes Remake seines Noir Meisterwerks "High Sierra" geschaffen. Die Handlung wurde in den Wilden Westen verlagert und funktioniert beinahe ebenso gut wie im Humphrey Bogart Klassiker.
Auch Joel McCrea spielt den Gesetzlosen, der eigentlich von einem normalen Leben träumt, sehr glaubwürdig.
Den Part von Ida Lupino übernahm im Western Remake die blonde Virginia Mayo, die das gestrauchelte, aber aufrichtige Mädchen spielt.
Erst sehr spät bemerkt der Antiheld ihre Qualitäten, denn er hat sein Glück eher in der bürgerlichen Julie Ann gesehen, die sich aber am Ende als rücksichtslos und egoistisch erweist.
"Vogelfrei" ist zwar für Raoul Walsh kein Klassiker wie "High Sierra", "Die wilden Zwanziger", "Verfolgt" oder "Sprung in den Tod" geworden. Dennoch liefert der mit "Vogelfrei" einen sehr guten, interessanten Klassiker ab, dessen (Wieder)Entdeckung man sicherlich genießen kann. 


Bewertung: 8 von 10 Punkten.

Mittwoch, 27. Oktober 2021

Der große Treck



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Raoul Walsh

Wild West Odyssee...

Mit dem Raoul Walsh Western "Der große Treck" (Originaltitel: The Big Trail) aus dem Jahr 1930 öffnet sich für den Zuschauer eine Tür in die Vergangenheit. Aus der Höhe blickt die Kamera (Arthur Edeson und Lucien Andriot) auf Massen von Menschen und Tieren, die sich am Ufer des Mississippi aufhalten, sie beschäftigen sich mit den Vorbereitungen für den großen Treck, der über 2.500 Meilen westwärts unterwegs sein wird. Eine Reise voller Gefahren und Strapazen, voller extremster Witterungen. Von der infernalen Wüste der Great Plains bis hin zu heftigsten Schneestürmen in Oregon. "Der große Treck" ist eine Geschichte über die Gründung einer Zivilisation. Ein Kritiker sagte über den Regisseur "Walshs herausragender, wie angeborener Sinn für den epischen Raum hätte ihn zu einem der großen Landschaftsmaler gemacht". Der Filmemacher präsentiert nichts anderes als ein Trip in eine amerikanische Welt, sowohl von innen als auch von außen. Die Landschaft ist der große Hauptdarsteller, Walshs Blick auf diese unschuldige Landschaft fällt sehnsüchtig, poetisch, aber auch voller Unwägbarkeit aus. Diese frühe Odyssee durch das weite, wilde Land war auch der erste große Film des jungen Hauptdarstellers John Wayne, der in späteren Jahren zu einem der unsterblichen Filmstars Hollywoods wurde. Beim Dreh war das junge Talent gerade mal 23 Jahre alt. Technisch war dieser Western seiner Zeit weit voraus, denn er war einer der ersten Filme im Breitwandformat. Aber in der Zeit kurz nach dem Übergang vom Stumm- zum Tonfilm war das Breitwandformat für die meisten Kinos noch uninteressant. Daher scheiterte "Der groeß Treck" kommerziell. Diese Reise ist nicht als geschlossene Erzählung angelegt, sondern sie erscheint dem Zuschauer als Serie spektakulärer Tableaus mit Tausenden von Satisten und Tieren. Der schier endlose Zug durch das neue Land passiert weite Ebenen, muss gefährliche Flüsse überqueren, Indianerangriffe oder wilde Büffelherden abwehren. In diese Ereignisse sind die einzelnen Geschichten der Siedler eingewoben. Die vereinigten Staaten um 1840: Der junge Trapper Breck Coleman (John Wayne) trifft auf diesen Treck, der von Missouri über den Oregon Trail im Pazifischen Nordwesten auf eine neue Heimat hofft. Coleman selbst hat Rachegedanken, denn sein bestern Freund wurde ermordet. Er will die Schuldigen aufspüren. Die Siedler machen dem jungen Mann das Angebot als Leiter des Trecks mitzureisen, denn man schätzt seine Kentnisse über das Land und seine mutige Art. Er nimmt das Angebot aber zuerst nur deshalb an, weil er erfährt, dass der finstere Red Flack (Tyrone Power sen.) und dessen Kumpane Lopez (Charles Stevens) ebenfalls als Treckführer dabei sind, denn einige Indizien deuten auf die beiden Männer hin mit dem Mord etwas zu tun zu haben. Breck verliebt sich natürlich in die hübsche Siedlerin Ruth Cameron (Marguerite Churchill), die sich aber eher mit dem dubiosen Glücksspieler Bill Thorpe (Ian Keith) abgibt. Der Zuschauer wird bald erfahren, dass dieser Thorpe mit Red Flack und Lopez gemeinsame Sache macht und tatsächlich die Mörder von Brecks Freund sind. Zum Glück ist Brecks älterer Freund Zeke (Tully Marshall) immer da, wenn Gefahr droht und mehr als einmal rettet der alte Kauz seinem jungen Kumpel das Leben. Nach zahlreichen Entbehrungen und vielen Todesopfern erreicht der Treck ein Tal, dass sich zum Niederlassen eignen könnte....





Die Reise durch Naturgewalten ist gleichzeitig eine Art Pilgerfahrt, die zur Bildung einer Nation als kleiner aber wichtiger Mosaikstein dazugehört. Raoul Walsh ist ein sehr schöner Western gelungen, der auf Blu Ray wunderbar restauriert wurde. Viele spätere Filme von Walsh wie "Die wilden Zwanziger",  "Entscheidung in der Sierra", "Verfolgt" oder"Maschinenpistolen" gehören zu den großen Meistwerken des Kinos. Zweifelsohne zählt dieser frühe Western auch dazu.




Bewertung: 9 von 10 Punkten. 

 

Sonntag, 18. Juli 2021

Die wilden Zwanziger


Regie: Raoul Walsh

Kriegsheimkehrer im illegalen Alkoholgeschäft...

 Durch deutsche Einwanderer kam die Bierbraukunst in die neue Welt, die Eisenbahn brachte wachsenden Absatz vor allem in den Saloons. Hier wurde der Profit noch zusätzlich mit Glücksspiel und Prostitution gekoppelt und merklich erhöht.
Bereits um 1890 formierten sich kleine Zweckgemeinschaften, um eine alkoholfreie Nation zu schaffen. Vor allem waren es christliche Frauengruppen, die dann schnell von weiteren fundamentalistischen Kräften unterstützt wurden, die allesamt für eine saubere, trockene USA kämpften.
Gründe dafür waren neben der Sorge um den Glauben auch eine erhoffte Reduktion von Krankheiten durch den Alkohol und um eine Verringerung der Kriminalität. Letzeres ging wohl eher als Schuss nach hinten los. Die Prohibition, über die dieser Film erzählt, legte den Grundstein des organisierten Verbrechens in den USA. Erstmalig traten vermehrt Gangs oder Kartelle in der Zeit der Prohibition auf, denn ohne funktionierende Gruppe war kein illegaler Handel im grossen Stil denkbar.
In diesem puritanischen Klima wurden vermehrt lokale Prohibitionen ausgesprochen und tatsächlich kam es dann 1920 zur Durchführung eines landesweiten Alkoholverbotes.
Der Handel mit Alkohol zog schwere Strafen nach sich, das Geschäft war aber äusserst lukrativ und die Nachfrage nach der verbotenen Droge war bomastisch - trotz Wucherpreisen.
Wie William Wyler in "Die besten Jahre unseres Lebens" erzählt Raoul Walsh (High Sierra, Gentleman Jim etc) von drei Kriegsheimkehrern, die sich während des 1. Weltkrieges in einem Schützengraben kennengelernt hatten. Aber in der Abwesenheit der Veteranen ist viel passiert: Hohe Arbeitslosigkeit, sie werden zurück in der Heimat nicht gebraucht.
Eddie (James Cagney) möchte es zu etwas bringen, das Geld als Taxifahrer reicht bei weitem nicht aus. Eine ambivalente Figur, die zwischen Gangster und Gutmensch hin- und her schwankt....George (Humphrey Bogart)ist da schon skrupelloser. Ein eiskalter Einzelgänger, der über Leichen geht und keinesfalls Befehlsempfänger oder nur Kronprinz sein möchte...als Dritter im Bunde der junge aufstrebende Anwalt Lloyd (Jeffrey Lynn), der sich für Eddies Zwecke vorerst einspannen lässt.
Alle drei Kameraden sind schicksalhaft miteinander verbunden, auch wenn sie sich gelegentlich trennen, kreuzen sich die Wege wieder.
Eddie steigt in den "Roaring Twenties" in das Alkoholgeschäft ein, zwei Frauen begleiten ihn auf seinem Weg: Die junge Sängerin Jean (Priscilla Lane) und die Komplizin und Barbesitzerin Panama Smith (Gladys George)...die emotionale Konstellation ist ungünstig. Eddie liebt die viel jüngere Jean und deutet ihre Körbe falsch, Jean dagegen liebt Eddie, der dies wohlwissend ignoriert.
Als die Weltwirtschaftskrise eintritt, kommt es zum finanziellen und auch zum emotionalen Crash für die fünf Protagonisten...






Walshs "Die Wilden Zwanziger" ist 1939 entstanden und gilt als einer der klassischen Gangsterfilme. Er koppelt die Actionanteile mit viel pessimistischer Sozialkritik, guter Charakterisierung sämtlicher Figuren und brilliert zusätzlich mit einem fast schon dokumentarischen Erzählstil
Filmhistorisch wird der Film, der auf einer Stufe mit "Public Enemy" oder "Little Ceasar" steht, leider etwas unterbewertet. Es liegt vielleicht daran, dass er bei der breiten Masse nie sonderlich bekannt wurde und daher auch bei vielen Filmfreaks in Vergessenheit geraten ist.





Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Der Tiger


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Bretaigne Windust/Raoul Walsh

Zeugen der Anklage...

Obwohl weitestgehend fiktiv, orientert sich "Der Tiger" (Original: The Enforcer) an einer tatsächlich zu dieser Zeit realen Untersuchung einer Gruppe von Killern, die von der Presse aufgrund ihrer Organisation die "Murder, Inc." genannt wurde.
Regisseur Bretaigne Windust, ein versierter Broadway-Director, erkrankte aber kurz nach Beginn der Dreharbeiten und erholte sich erst wieder als der Film in weiten Teilen von Raoul Walsh bereits abgedreht war. Dieser sprang aufgrund der Bitte von Humphrey Bogart ein, wollte aber nicht im Abspann genannt werden.
Entstanden ist eine Mischung aus Noir und dem damalig sehr beliebten halbdokumentarischen Polizeithriller wie "Kennwort 777" oder "Straße ohne Namen":
Unter schwerem Polizeischutz kommt der Gangster Joe Rico (Ted de Corsia) spätnachts ins Gerichtsgebäude. Der Mann ist Kronzeuge im Prozess gegen Albert Mendoza (Everett Sloane), dem man vorwirft der Kopf einer Killerbande zu sein, die Auftragsarbeiten verrichten.
"Mord" heisst in der Sprache der Gang "Vertrag" und das Opfer ist "ein Treffer".
Allerdings hat Staatsanwalt Martin Ferguson (Humphrey Bogart) nur diesen einen Zeugen und dessen Leben ist in Gefahr, denn Mendozas Männer, die er vom Knast immer noch dirigieren kann, haben die Jagd auf den Verräter eröffnet.
Ferguson will den Verbrecher auf dem Stuhl sehen, dafür wurde Joe Rico mit Zugeständnissen willig gemacht. Doch der bekommt kalte Füße und will dann doch nicht gegen seinen Boss aussagen. Nach einem versuchten Attentat vom Hotel gegenüber erleidet Joe Rico einen Nervenzusammenbruch.  Tobsuchtsanfall Er versucht zu fliehen, doch ein Unglück geschieht und dies veranlasst Ferguson dazu noch einmal die ganzen Ermittlungsakten zur Hand zu nehmen. Vielleicht hat man ja was übersehen. Ansonsten wäre der Gangster morgen ein freier Mann.
Die Geschichte der organisierten Killerbande beginnt mit dem Geständnis eines jungen Gangsters namens Duke Malloy (Michael Tolan), der behauptet seine Freundin Nina Lombardo auf Geheiss seiner Gang ermordert zu haben. In den Folgeermittlungen treten Gangster wie Big Babe (Zero Mostel) in Erscheinung, aber auch unbescholtene Bürger wie (Vito Tuolo) und seine kleine Tochter Angela (Karen Kester)...




Klasse, dass Arthaus mit "Der Tiger" einen seltenen und weniger populären Beitrag der schwarzen Serie herausbringt.
Gewöhnungsbedürftig ist allerdings die recht durchschnittliche Qualität in Ton und Bild, allerdings hat der Film auch schon gute 60 Jahre auf dem Buckel. Und die werden ja leider immer noch stiefmütterlich behandelt. Dabei ist "Der Tiger" geradezu auch wieder ein vortreffliches Beispiel dafür, dass diese alten schwarz-weiß Klassiker in vielen Fällen wesentlich atmosphärischer funktionieren als unser neues Kinofutter.
Der Film ist sehr spannend und beginnt mit dem Schutz eines Zeuges und am Ende steht wieder der Schutz im Zentrum der Handlungen.
Gute Nebendarsteller wie Ted de Corsia, Zero Mostel oder Patricia Joiner runden das nostalgische Filmvergnügen bestens ab. 




Bewertung: 8 von 10 Punkten.