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Mittwoch, 22. Juni 2022

Gefahr in Frisco


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Jules Dassin

Begehrte Apfelfracht...

Auf das Konto von Jules Dassin gehen große, düstere Filmklassiker der 40er und wie "Zelle R 17", "Die nackte Stadt" oder "Die Ratte von Soho", der 1950 gedreht wurde.
Ein Jahr früher entstand mit "Gefahr in Frisco" ein weiterer Film Noir unter seiner Regie.
Auffallend in seinen Filmen ist der Hang zu einem großen Realismus. In "Gefahr in Frisco" zeigt er die Welt, so wie sie damals war und arbeitete zu diesem Zweck an Originalschauplätzen, z.B. dem Großmarkt von San Francisco.
Als der Kriegsheimkehrer Nick Garcos(Richard Conte) nach Californien zurückkehrt, erwartet ihn gleich bei der Ankunft im Elternhaus eine grausame Überraschung: Sein Vater (Morris Carnovsky), ein armer Osthändler, der Geschäfte mit dem umstrittenen Großhändler Mike Figlia (Lee J. Cobb) getätigt hat, wurde in San Francisico Opfer eines mysteriösen Autounfalles, bei dem er beide Beine verlor.
Er vermutet sogar, dass er nie Geld von Figlia erhalten hat, sondern von ihm stark betrunken gemacht wurde, so dass dieser Unfall eher ein Verbrechen war.
Doch beweisen lässt sich dies schlecht, zumal der alte Garcos sich an nichts mehr erinnern kann. Figlia gilt zwar unter den anderen Obsthändlern als skrupelloser Gangster, der alles tut, um den größten Profit zu machen - aber bisher konnte man ihm nie was nachweisen.
Nick hat etwas Geld mitgebracht und steigt bei dem zwielichten Ed Kinney (Millard Mitchell) als Partner ein. Ihr Ziel ist es zwei volle LWKs mit geladenen Äpfeln in San Francsico zu verkaufen. Der geschätzte Gewinn ist sehr hoch für beide Männer und Nick will auch noch ein Wörtchen mit Figlia wechseln und herausfinden, was damals wirklich geschah.
Mit dem Geld will er schnell seine Verlobte Polly (Barbara Lawrence) heiraten, doch vorerst muss er sich auf dem riesigen Markt behaupten und auf Ed warten, der sich noch auf der Fahrt befindet, da dessen klappriges Fahrzeug immer mehr den Geist aufgibt. Nick macht auch sehr schnell Bekanntschaft mit Figlia und auch eine schöne, geheimnisvolle Fremde, die Prostituierte Rica (Valentina Cortese) scheint sich für ihn zu interessieren....





"Gefahr in Frisco" ist ein klasse Film Noir, der vor allem auch durch seine Geschlossenheit und atmosphärische Dichte in perfekter Weise überzeugt.
Dabei zeigt der Film einerseits den alltäglichen Kampf uns Überleben des kleinen Mannes und andererseits Ausbeuter, denen kein Mittel mies genug ist, um Kohle zu machen.
Figlia steht für den über Leichen gehenden Geschäftsmann, der sich immer wieder durchsetzen kann.
Auch die Figuren sind in Jules Dassins Film sehr interessant: Ed, einerseits ein Strolch, der gerne auch mal seine Geschäftspartner über den Tisch zieht, aber auch letztendlich zum treuen Retter in der Not wird.
Auch die Prostituierte Rica, eine labile Frau mit zweifelhaftem Ruf und Vergangenheit ist zuerst vor allem an Geld interessiert - doch auch sie entwickelt im Laufe dieser entscheidenden Nacht in der Hafengegend ganz neue Facetten und Bedürfnisse.
"Gefahr in Frisco" war Dassins letzter Hollywoodfilm, bervor er nach Europa ins Exil ging. Das Komitee für unamerikanische Umtriebe hatte ihm eine kommunistische Gesinnung nachgewiesen, was zu einem Arbeitsverbot in Hollywood führte. Einige Jahre später drehte er in Frankreich mit "Rififi" seinen neben "Sonntags nie" bekanntesten Film.




Bewertung: 9 von 10 Punkten.

 

Samstag, 28. Mai 2022

Die nackte Stadt (Stadt ohne Maske)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Jules Dassin

Schicksal in der großen Stadt....

Zwischen 1947 und 1955 drehte Jules Dassin mit "Zelle R17", "Stadt ohne Maske", "Gefahr in Frisco", "Die Ratte von Soho" und "Rififi" fünf wegweisende Film Noirs, die auch heute noch zu den anerkannten Meisterwerken des Genres gehören. Die beiden letzten Filme musste er aber in Europa drehen, da er ins Visier der Ermittlungen des Komitee für unamerikanische Umtriebe geriet.
"Stadt ohne Maske" entstand 1948 und spielte in den USA gute 2,4 Millionen Dollar ein. Der Film gehört zur Gattung der damals sehr beliebten semidokumentarischen Kriminalfilme wie beispielsweise "Kennwort 777", "Straße ohne Namen" oder "Geheimagent T". Der Film entstand im Sommer 1947 vollständig "on Location" in der Metropole New York City, obwohl Produzent Mark Hellinger zunächst Einwände gegen das Drehen ausserhab der Studios gehegt hatte. Hellinger ist auch die Voice Over Stimme des Films, er starb allerdings vor der Premiere des Films im Alter von nur 44 Jahren.
In einer heißen New Yorker Sommernacht wird Jean Dexter, ein Model, in ihrem Appartment von zwei Männern überwältigt und getötet. Sie schlagen sie, betäuben sie mit Chloroform und ertränken sie in diesem hilflosen Zustand in der Badewanne. Einige Stunden später sind die beiden Täter am Ufer des East River. Einer der Männer hat zuviel getrunken und bereut das Verbrechen. Der andere Mann wartet bis sein Komplize eingeschlafen ist und wirft ihn dann ins Wasser. Einige Tage später wird seine Leiche von ein paar Jungs gefunden, die dort schwimmen.
Zwei Morde in einer Nacht - in der Metropole keine Seltenheit. Und noch ahnen Detective Dan Muldoon (Barry Fitzgerald) und sein junger Kollege Jimmy Halloran (Don Taylor) noch nicht, dass zwischen diesen beiden Verbrechen ein enger Zusammenhang. Dies finden sie erst im Zuge ihrer Ermittlungen heraus. Am Tatort verhört die Polizei die Haushälterin (Virginia Mullen). Sie erzählt von einem "Mr. Philipp Henderson", der oft zu Besuch war. Sie entdecken unter dem Bett eine Flasche mit Schlaftabletten und auch ihr Adressbuch. So werden sie auf Jeans Freundin Ruth Norrison (Dorothy Hart) aufmerksam und auf Jeans Exfreund Frank Niles (Howard Duff), der sich aufs Lügen spezialisierrt hat und sofort zum Verdächtigen wird. Die Tat müssen aber zwei Männer verübt haben und Niles hat zur Tatzeit ein hieb- und stichfestes Alibi. Jedenfalls fehlen die kostbaren Juwelen der Toten - dies bietet aber die Möglichkeit zu weiteren Ermittlungen. Irgendwann führt die Spur zu dem früheren ehemaligen Wrestler Willlie Garza (Ted de Corsia)...





Als großer Vorteil erweist sich der Dreh an den Originalschauplätzen. Dies sorgt dafür das neben dem Kriminalfall auch ein authentisches Portrait der Stadt entstehen kann. Eine Art Schicksalsmühle einzelner Menschen inmitten des unübersehbaren Großstadtdschungel aus Beton und Stein. Gerechterweise bekam Dassins Film auch zwei Oscars. Einer davon ging an den Kameramann William H. Daniels für seine stimmungsvollen wie realistischen Bilder der Metropole, in denen die Menschen klein und verloren wirken. Auch Paul Weatherwax bekam die Trophäe für den besten Schnitt. Ausserdem erhielt Autor Malvin Wald eine Nominierung für die beste Originalgeschichte.








Bewertung: 9 von 10 Punkten.

 

Samstag, 28. Juli 2018

Zelle R 17







































Regie: Jules Dassin

Macht und Ohnmacht...

Ein dunkler, regnerischer Morgen im Westgate Prison. In einer kleinen Zelle zusammengepfercht hausen mehrere Männer als Gefangene
Vom Fenster aus sehen sie auf den Hof und sie erkennen, dass ihr Zellengenosse Joe Collins (Burt Lancaster) endlich aus der Isolationshaft frei kommt. Begleitet wird er vom Sicherheitschef Captain Munsey (Hume Cronyn), ein Sadist ersten Ranges, der es auf den Posten des Direktors abgesehen hat und die Gefangenen manipuliert oder sie als Informanten missbraucht, indem er ihnen kleine oder auch größere Vergünstigungen in Aussicht stellt.
Joe denkt über einen Ausbruch nach und seine Zellengenossen wollen ihm folgen.
Für diesen Plan braucht Joe aber noch einen anderen klugen Kopf, den er in dem etwas älteren Gallagher (Charles Bickford) sieht.
Allerdings zögert dieser..
Doch zuerst soll Muneys Spitzel Wilson (James 0´Rear) ausgeschaltet werden. Die Männer haben in ihrer Zelle das Bild einer Frau hängen, jeder der Häftlinge sieht in dem Foto das Bild der Freundin oder Frau, die draussen hoffentlich noch wartet.
In Rückblenden erinnern sich die Männer an schöne Frauen (Ann Blyth, Ivonne de Carlo, Ella Rains, Anita Colby).
Dabei ist dieser Wunsch nach einer Zukunft zu Zweit für die meisten Männer reine Illusion.
Der von Ehrgeiz zerfressene Munsey hat es darauf abgesehen, den Willen aller Inhaftierten zu brechen und sie sich gefügig zu machen. Ein sadistisches System aus Belohnung und Bestrafung, aus Versprechen und Sanktionen hat er bereits aufgebaut. Gleichzeitig soll dieses System zur Entmachtung des Direktors führen, dem vorgeworfen wird, dass er die Kriminellen nicht mehr im Griff hat, da Schlägereien an der Tagesordnung sind.
Gefängnisarzt Dr. Walters (Art Smith) ist zwar ein desillusionierter Säufer, aber er ergreift immer mehr die Partei der Gefangenen.
Als ein Häftling durch Munsey in den Freitod getrieben wird, wöllen die Männer den Wachturm stürmen, um so die Kontrolle zur Zugbrücke - dem einzigen Tor zur Freiheit - zu bekommen....




Jules Dassin, einer der berühmten Opfer der McCarthy Hexenjagd, drehte eine ganze Reihe von großartigen Film Noir Klassiker - neben "Zelle R 17" unvergessliche Filme wie "Die nackte Stadt", "Gefahr in Frisco" oder "Die Ratte von Soho". Letzteren durfte er nich tmal mehr selbst schneiden, da ihm der Zutritt ins Studio verwehrt wurde. In Europa realisierte er mit "Rififi" ebenfalls noch einmal im gleichen Genre einen Welterfolg.
"Zelle R 17" war zu seiner Zeit einer der härtesten Gefängnisfilme überhaupt, er zeigt zwei Hauptfiguren, die jeder für sich brutal und unnachgiebig reagieren. Der Gefangene Joe schreckt nicht davor zurück bei der Bestrafung des Spitzels ohne Gnade bis zum äussersten zu gehen. Seine Wertvorstellungen entspringen auch einem Ehrenkodex der Knastes, er hat aber nicht mit einem Todfeind gerechnet, der aus Passion quält und der von Machthunger geblendet keine Skrupel kennt und auch bereit ist, bis zum Äussersten zu gehen.
Die Folterszene ist tatsächlich extrem grausam und sie ist es auch, die aus Hume Cronyn einen unsterblichen Bösewicht des Film Noir macht.
Die Rückblenden mit den Frauen sind vom Produzent so gewünscht worden, Dassin wollte sie nicht - aber die Geldgeber setzten sich durch.
Diese Szenen sind zwar putzig, aber der Film hätte ohne diese Szenen wahrscheinlich noch viel mehr Auswegslosigkeit und Realismus vermittelt.
Phasenweise herrscht Hochspannung und eine klaustrophobische und extrem deprimierende Grundstimmung, die auch durch die Revolte nicht einen Hauch von Entlastung bringt.




Bewertung: 8 von 10 Punkten.

Dienstag, 24. Juli 2018

Die Ratte von Soho







































Regie: Jules Dassin

Die Nacht des Verlierers...

Jules Dassin war eines der bekannten Opfer der McCarthy Kommunistenjagd. Edward Dmytryk denunzierte ihn 1951 vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe. Den für Fox-Produktionschef Darryl F. Zanuck in London gedrehten Film "Die Ratte von Soho" (Original: Night and the City) konnte er daher auch nicht mehr selbst schneiden, weil ihm der Zutritt auf das Studiogelände in Hollywood verwehrt wurde. Dassin gab die Schnittanweisungen per Telefon weiter. Beim Kinostart verrissen die Kritiker den Unterweltthriller, heute gilt er nicht nur als einer von Dassins stärksten Filmen, sondern er ist anerkannt als einer der ganz großen Film Noir Beiträge.
Dassin ging nach Europa, konnte aber auch dort erst nach fünf Jahren wieder einen Film drehen, da europäische Produzenten befürchteten, dass seine Filme in den USA nicht vertrieben würden.
In der Eröffnungssequenz flüchtet der junge Kleinganove Harry Fabian (Richard Widmark) vor seinem Verfolger, dem er Geld schuldet. Er hält sich mit Gaunereien über Wasser, seine Freundin Mary Bristol (Gene Tierney) ist Clubsängerin und hat etwas Geld für eine gemeinsame bürgerliche Zukunft gespart. Doch harte Arbeit ist nicht so das Ding von Harry, er träumte schon immer von der zündenden Idee und der damit beginnenden Karriere.
Mal will er einen kukrativen Nachtclub eröffnen, ein anderes Mal Hunderennen gewinnbringend veranstalten.
Doch real muss er kleinere Brötchen backen. Für den gewieften Nachtclubbesitzer Phil Nosseross (Francis L. Sullivan) schleppt er gerne mal unbedarfte amerikanische Touristen ins dortige Etablissement, die sollen dann von den Mädels und von Nosseross´ jüngerer Frau Helen (Googie Withers) wie Weihnachtsgänse ausgenommen werden.
Wenn gar kein Geld aufzutreiben ist, geht Harry auch schon mal an die Geldbörse seiner Freundin.
Als er den griechischen Ringer-Altstar Georgius (Stanislaus Zbyszko) und dessen Schützling Nikolas von Athen (Ken Richmond) in der Boxarena von Georgius´Sohn Kristo (Herbert Lom) kennenlernt, scheint seine große Stunde gekommen zu sein.
Mit raffiniertem Eifer kann er es so einfädeln, dass die große Ringerlegende ihn zum exklusivem Manager für den aufstrebenden Nikolas macht, der noch den klassischen griechisch-römischen Kampfstil zelebriert. Doch um den lukrativen Kampf zu organisieren und damit ganz vorne als Nr. 1 in der Wrestlingszene zu stehen, braucht er Geld. Und davon hat er leider nie genug...



 "Die Ratte von Soho" ist vor allem ein packendes Portrait über einen großen Verlierer, der immer noch ganz hoch hinaus will und der bereits in der Anfangssequenz auch seine Verletzlichkeit preisgibt, auch wenn er vordergründig das Großmaul abgibt. Eine wie immer sehr gute Performance von Richard Widmark.
Gene Tierney als Freundin geht etwas unter, ist aber dennoch eine Schlüsselfigur. Sehr gut getroffen sind die Nachtclubbesitzer Nosseross, Googie Withers und Francis L. Sullivan verleihen ihren schrägen Figuren viel Leben und Authentizität.
Sehr schön eingefangen die Hektik der Metropole und das schnelle Leben. Alles gipfelt dann in einer Jagd durch die Docks und Werften des Hafen.
 




Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Donnerstag, 2. November 2017

Rififi








































Regie: Jules Dassin

Krawall zwischen den Männern...

Der Vater aller Heist-Movies und vor allem einer der besten Film Noir überhaupt: "Rififi" ist ein 1955 inszenierter kühler Gangsterthriller von Jules Dassin, Herzstück des Films ist die legendäre halbe Stunde Einbruchs-sequenz, die ohne Dialog und Musik auskommt, aber dafür ein Maximum an Spannung aufbietet vo von Kriminellen auf der ganzen Welt nachgeahmt wurde.
"Rififi" ist auch die Geschichte des alternden Gangsters Tony le Stephanois (Jean Servais), der sich nach einigen Jahren Knast eigentlich zur Ruhe setzen will, aber durch den jungen Jo le Suedois (Carl Möhner) auf einen Coup aufmerksam wird. Mitmachen sollen Joes Freund Mario Ferrati (Robert Manuel) und der italienische Panzerknacker Cesare le Milanais (Jules Dassin). Obwohl er zuerst ablehnt, kommt es dann doch zum fast unmöglichen Diebstahl, dem Einbruch des exklusiven Juweliergeschäfts an der Rue de Rivoli. Dabei plant das Quartett professionell und minutiös. Tonys Exgeliebte Mado (Marie Sabouret) ist inzwischen mit Pierre Grutter (Marcel Lupovici), einem Gangsterboss liiert. Und mit seiner Ex hat Tony auch noch ein Hühnchen zu Rupfen. Der Coup gelingt tatsächlich, doch nun gilt es die Juwelen zu verkaufen und vor allem nichts durchsickern zu lassen. Leider hat Cesare eine Schwäche für die schöne Viviane (Magali Noel), der Sängerin in Grutters Club. Er schenkt seiner Angebeteten einen Ring mit Juwelen, damit entfacht er ein Blutbad der verfeindeten Gangstergruppen...



Jules Dassin ist der Regisseur zahlreicher großer NoirFilme, auf sein Konto gehen Klassiker wie "Die nackte Stadt", "Gefahr in Frisco", "Die Ratte von Soho" oder "Zelle R 17".
1951 denunzierte Kollege Edward Dmytryk Jules Dassin vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe. Daher musste Dassin mit seiner Familie nach Europa. "Rififi" übernahm er vornehmlich wegen Geldnot, überraschend wurde der Film ein großer internationaler Erfolg. Die berühmte Einbruchsszene wurde mehrfach in anderen Filmen zitiert, imitiert und parodiert, unter anderem von Dassin selbst in Topkapi, aber auch Melville liess sich inspirieren, wie man bei "Vier im roten Kreis" eindrücklich sehen kann.
Im Grunde wirkt der Film wie ein Vorläufer von Melvilles kühlen bis kalten Thrillern. Großartig auch die stimmungsvollen und atmosphärischen Aufnahmen der Metropole Paris in den 50er Jahren. Darsteller Jean Servais zeigt als älterer Gangster eine schauspielerische Topleistung.





Bewertung: 10 von 10 Punkten.