Posts mit dem Label John G. Avildsen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label John G. Avildsen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 19. Mai 2024

Rocky


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: John G. Avildson

Der Weltmeisterkampf...

"Rocky" von Regisseur John G. Avildson war der Überraschungssieger der Oscarverleihung 1977. Zwar erhielten Sidney Lumets "Network" und Alan J. Pakulas "Die Unbestechlichen" am Ende vier Oscars, aber "Rocky" erhielt neben dem Sieg in den Kategorien "Bester Schnitt" und "Beste Regie" den beghrten Hauptpreis als bester Fim des Jahres. Mit 225 Millionen Dollar Umsatz war "Rocky" auch der erfolgreichste Kinofilm des Jahres in den USA.
Im Jahr 1975 plant der Schwergewichts-Boxweltmeister Apollo Creed (Carl Weathers), während der bevorstehenden Zweihundertjahrfeier der Vereinigten Staaten einen Titelkampf in Philadelphia abzuhalten. Allerdings wird ihm fünf Wochen nach dem Kampftermin mitgeteilt, dass sein geplanter Gegner aufgrund einer verletzten Hand nicht antreten kann und dass alle anderen möglichen Ersatzspieler entweder ausgebucht sind oder nicht rechtzeitig in Form kommen können. Nachdem Creed bereits viel in den Kampf investiert hat, beschließt er, einem lokalen Konkurrenten die Chance zu geben, ihn herauszufordern. Creed wählt Rocky Balboa (Sylvester Stallone" aus, einen italienisch-amerikanischen Rechtsausleger-Boxer, der hauptsächlich in kleinen Fitnessstudios kämpft und als Geldeintreiber für einen Mafia-Kredithai arbeitet, basierend auf seinem Spitznamen "The Italian Stallion“. Rocky kämpft in einem örtlichen Kampfclub in Philadelphia und gewann seinen letzten Kampf mit Spider Rico. Er trifft sich mit dem Promoter George Jergens (Thayer David), dem mitgeteilt wurde, dass er ausgewählt wurde, gegen Apollo Creed um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht zu kämpfen, und er wählte Rocky für den Kampf aus. Zunächst zögerlich, stimmt Rocky schließlich dem Kampf zu, der ihm 150.000 Dollar einbringt. Rocky durchläuft ein mehrwöchiges unorthodoxes Training, bei dem er beispielsweise Rinderhälften als Boxsäcke verwendet. Rocky wird später von Mickey Goldmill (Burgess Meredith), einem ehemaligen Bantamgewichtskämpfer und Trainer, dessen Fitnessstudio Rocky besucht, wegen seines weiteren Trainings angesprochen. Rocky ist zunächst nicht bereit, da Mickey zuvor kein großes Interesse daran gezeigt hat, ihm zu helfen, und ihn als verschwendetes Talent ansieht, doch schließlich nimmt Rocky das Angebot an. Rocky beginnt eine romantische Beziehung mit Adrian Pennino (Talia Shire) aufzubauen, einer schüchternen Frau, die Teilzeit in der Zoohandlung J&M Tropical Fish arbeitet. Adrians Bruder und Rockys bester Freund Paulie (Burt Young) hilft Rocky, ein Date mit seiner Schwester zu bekommen, und bietet ihm an, als Cornerman für den Kampf zu arbeiten, ein Angebot, das Rocky ablehnt. Paulie wird eifersüchtig auf Rockys Erfolg, aber Rocky besänftigt ihn, indem er sich bereit erklärt, im Rahmen des bevorstehenden Kampfes Werbung für die Fleischverpackungsfirma zu machen, in der Paulie arbeitet und beide versöhnen sich. Rocky trainiert ausgiebig für den Kampf um die Meisterschaft, während Apollo sich um das Spiel keine Sorgen macht und mehr auf den Aufstieg als auf das Training setzt. Am Abend vor dem Spiel besucht Rocky das Spectrum und beginnt, das Selbstvertrauen zu verlieren. Er gesteht Adrian, dass er nicht glaubt, dass er gewinnen kann, aber er strebt danach, gegen Creed auf Distanz zu gehen, was kein anderer Kämpfer geschafft hat, um sich allen zu beweisen. Er möchte alle Runden absolvieren und nicht zu Boden gehen...







"Rocky" erinnert etwas an den Marlon Brando Klassiker "Die Faust im Nacken", vor allem deshalb, weil sich in beiden Filmen ein NoName, ein Underdog durchboxen muss. Die Macher legten viel Wert auf eine glauwürdige Atmosphäre und die Darsteller wirken echt und niemals gekünstelt. "Rocky" zählt nach wie vor neben Scorseses "Raging Bull" und "Ring frei für Stoker Thompson" von Robert Wise zu den   besten Boxerfilme überhaupt.




Bewertung: 8,5 von 10 Punkten. 

Samstag, 21. Januar 2023

Karate Kid


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: John G. Avildson

Der Karatelehrer und sein Schüler...

Der Boxerfilm "Rocky" aus dem Jahr 1976 machte nicht nur den Hauptdarsteller Sylvester Stallone bekannt, sondern bescherte auch dem Regisseur John G. Avildson den begehrten Regie-Oscar. Damit warf er Hochkaräter wie Sidney Lumet, Ingmar Bergman, Alan J. Pakula und die Italienerin Lina Wertmüller aus dem Rennen. "Rocky" spielte weltweit 225 Millionen Dollar ein - mit diesem Umsatz landete der Film auf Platz 1 der Kino Jahrescharts 1976.
Es sollte allerdings 8 Jahre dauern bis ihm mit "Karate Kid" ein Comeback gelang. Beide Filme sind sich recht ähnlich. Es geht in beiden Filmen darum, dass sich der Held der Geschichte durch sportliches Können durchsetzen muss. Rocky Balboa ist ein Boxer, der irgendwann um den Weltmeistertitel kämpft und der wesentlich jüngere Daniel LaRusso muss sich bei den Karate-Meisterschaften seiner Region beweisen. Der Sieg verheißt in beiden Fällen eine viel glücklichere Zukunft, weil man sich seinem Problem stellte und als Sieger vom Platz gehen konnte.
"Karate Kid" war sicherlich der Karriere Höhepunkt für seinen jungen Darsteller Ralph Maccio, nachdem er bereits einige Monate zuvor in Francis Ford Coppolas Jugendfilm "Die Outsider" eine der Hauptrollen spielte. "Karate Kid" spielte ca. 130 Millionen Dollar ein und landete damit ebenfalls in die Top Ten der erfolgreichsten Kinofilme des Jahres 1984.
Der 17jährige Daniel LaRusso (Ralph Maccio) ist alles andere erfreut als seine Mutter Lucille (Randee Heller) von seiner Heimat Newark in New Jersey nach Los Angeles, Kalifornien umzieht. Damit verliert er alle seine Freunde - da helfen auch die Lobpreisungn seiner Mom über das sonnige Kalifornien nicht. Auch die Aussicht auf einen Swimmingpool in der Wohnanlage, in die sie einziehen, kann den Jungen nicht trösten. Aber immerhin findet er schnell Kontakt zu einem Nachbarsjungen, der in gleich am ersten Abend zu einer Strandparty einlädt. Dort fällt Daniel die hübsche Ali Mills (Elisabeth Shue) auf. Die beiden freunden sich an. Doch dies passt Alis Exfreund Johnny Lawrence (William Zabka) überhaupt nicht. Johnny ist ein Karate-Ass hat den schwarzen Gürtel und träiniert mit seinem Kumpels (Ron Thomas, Chad McQueen, Rob Garrison und Tony O´Dell) bei einem Vietnamveteranen namens John Kreese (Martin Cove), der als Cobra Kai Sensei seinen Schülern eine besonders aggressive Form von Karate lehrt. Durch seine Verbindung mit der hübschen Ali steht Daniel ab sofort auf der Abschlußliste dieses Quintetts. Zum Glück lebt in der Wohnanalage von Reseda auch der alte Mr. Miyagi (Noriyuki "Pat " Morita), ein Einwanderer aus Okinawa, der zwar sehr exzentrisch ist, aber ein meisterhafter Karate Kämpfer ist. Als Daniel von den fünf Jungs verprügelt wird, ist es Mr. Miyagi, der alle Angreifer mit einigen gezielten Griffen sofort besiegt. Daniel versucht ihn dazu zu bringen ihm Karate beizubringen. Als erstes begleitet der alten Mann seinen Schützling zu Cobra Kai, um den Konflikt zu lösen. Schließlich geht der aggressive Kreese darauf ein, dass Daniel gegen seine Schüler am bevorstehenden U19-All Valley Karate Meisterschaftsturnier antreten kann. Er bewirkt sogar, dass Daniel bis zu diesem Termin nicht mehr angegangen oder gemobbt wird. Nun beginnen Miyagis unkonventionelle Lehrmethoden...




Durch Mr. Miyagis Unterricht lernt Daniel nicht nur Karate, sondern auch wichtige Lektionen für das Leben, wie z. B. die Bedeutung des persönlichen Gleichgewichts, das sich in dem Grundsatz widerspiegelt, dass das Training der Kampfkünste den Geist ebenso trainiert wie den Körper. Daniel wendet die Lebenslektionen, die Miyagi ihn gelehrt hat, an, um seine Beziehung zu Ali zu stärken. An Daniels 18. Geburtstag schenkt Miyagi ihm einen Karate-Gi für das Turnier und eines seiner eigenen Autos. Der Höhepunkt des Films ist das Turnier, bei dem die Gegner - aufgestachelt durch ihren Trainer - mit unfairen Mitteln Daniel aus dem Rennen werfen wollen. Doch keine Angst: Miyaki hat auch hier eine Lösung. Pat Morita wurde für seine Rolle mit einer Oscarnominierung belohnt.





Bewertung: 8 von 10 Punkten.