Sonntag, 15. Dezember 2019

Django Unchained







































Regie: Quentin Tarantino

Djangos Suche nach Brunhilde...

"Django Unchained" von Quentin Tarantino ist zum einen eine große Verbeugung vor dem Italo Wetern und somit auch vor dem europäischen Genrekino. Tarantino hat aber nicht kopiert, sondern die Zutaten dieses Genres perfekt wieder aufbereitet, sich auf die Stärken dieser Filme besonnen und sie zusäätzlich mit einem Drama über Sklaverei erweitert. Dies gibt dem Film, der in der Handlung, bei den Figuren und den teils witzigen bis makraben Dialogen cool und knallig daherkommt, eine vielschichtige Note. Es wechselt sich somit Schrecken mit Humor ab oder aber es bleibt manchmal das Lachen im Halse stecken. Etwa dann in einer der witzigsten Szenen des Films, wenn Big Daddy (Don Johnson), ein konservativer Südstaaten Plantagenbesitzer mit seiner Horde Ku-Klux-Clan Verbüdeter den dunkelhäutigen Django lynchen wollen.  
Die besten Szenen hat aber vor allem Christoph Waltz als Zahnarzt und Kopfgeldjäger aus Düsseldorf in Deutschland, der in der Anfangsseuenz die Brittle Brüder sucht. Zu diesem Zweck muss er von einem gewissen Sklaven namens Django (Jamie Fox) bessere Auskünfte über das Aussehen der Banditen bekommen, aber der wird gerade mit anderen Sklaven von den Gebrüdern Speck als Gefangene durch den Wald eskortiert. Man kann sagen, dass wird der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Der deutsche Killer mit dem Herz am richtigen Fleck hat von nun an einen Partner, aber dieser denkt vor allem daran, seine Frau Broomhilda von Shaft (Kerry Washington), eine Sklavin, die die deutsche Sprache beherrscht, aus den Klauen des fiesen Plantagenbesitzers Calvin Candie (Leonardo di Caprio - auch ne tolle Rolle, die Tarantino für ihn ersonnen hat) zu befreien. Dieser ist ein glühender Anhänger von Mandingokämpfen, lässt aber gerne mal seine schwarzen Männer von Hunden zerfetzen und hat einen besonders raffinierten Hausdiener Sklaven (Samuel L. Jackson)...



In weiteren Rollen sieht man Franco Nero, Bruce Dern, Tarantino, Russ Tamblyn, James Russo oder Don Stroud. Kameramann Robert Richardson und Produktionsdesigner J. Michael Riva, der leider während der Dreharbeiten an einem Schlaganfall verstarb,  liefern eine Weltklasseleistung ab. Besonders gelungen auch der Kontrast, mit dem die Plantage des Calvin Candie gezeigt wird. Einerseits mutet das Haus fast schon wie Disneyland an, andererseits lauert auf diesem Gebiet eine gemeine Hölle für ungehorsame Sklave. Die Geschichte ist zwei Jahre vor dem Bürgerkrieg angesiedelt und dauert 165 kuirzweilige Minuten. Und keine Sekunde davon ist langweilig. Für mich ein Meisterwerk und wohl neben "Lincoln" und "Zero Dark Thirty" der stärkste Film im Oscarrennen, vielleicht sogar DER Stärkste. Neben gekonnter Action, viel Gewalt, viel Blut, zynisch-witzigen Dialogen ist dieser Western auch Filmhistorisch zitatenreich, so erkennt der Cineast sicherlich manch eine nachgedrehte Szene aus Sergio Corbuccis Werken. 




Bewertung: 9,5 von 10 Punkten. 

Sonntag, 1. Dezember 2019

Die Frauen







































Regie: George Cukor

Zickenkriege...

Meinem Mann verzeih ich alles...so das Resümee des schrillen Comedy Klassikers "Die Frauen" von George Cukor aus dem Jahr 1939. Cukor wurde erst im Alter von 66 Jahren mit dem Oscar als bester Regisseur gewürdigt - er bekam die Trophäe für seine Leistung in "My Fair Lady". Legendär sind seine Screwball-Comedys, aber auch sein Rauswurf als Regisseur für das Selznick Großprojekt "Vom Winde verweht". Unmittelbar danach drehte er sein Comedy-Drama "Die Frauen", der auf dem gleichnamigen Stück von Clare Boothe Luce basiert und von den Drehbuchschreiberinnen Anita Loos und Jane Murfin für die Leinwand adaptiert wurde. "Die Frauen" wurde einer von George Cukors besten Filmen - auch an den Kinokassen lief der Film sehr gut und spielte 2,3 Millionen Dollar ein.
Der Clou des Films besteht darin, dass sich alles um Frauen und ihre Männer dreht - jedoch ist ein einziger Mann im Film zu sehen. Alle 130 sprechenden Rollen waren weiblich und mit Norma Shearer, Joan Crawford, Rosalind Russell, Paulette Goddard und Joan Fontaine war der Film prächtig besetzt.
Schauplatz des Films ist Manhattan. In den glamourösen Appartements der High Society spielt sich das verwöhnte Leben dieser wohlhabenden Frauen ab, die untereinander scheinbar gut befreundet sind, aber andererseits auch den Machtkampf ausüben - Tag ein, Tag aus, denn ansonsten wär doch alles so langweilig.
Immerhin scheint Mary Haines (Norma Shearer) glücklich zu sein, obwohl ihr Stephen beruflich stark involviert ist - ein sogenannter Karrieretyp. Aber sie wollte ihn auch so und nicht anders. Mary bezeichnet ihre Ehe als gefestigt, immerhin ist ihre Tochter Klein Mary (Virginia Weidler) auch Daddys kleiner Sonnenschein. Als Freizeitbeschäftigung Nr. 1 gilt das Shoppen, dann der Besuch in den Beauty Salons der Stadt, dicht gefolgt vom Tratschen mit den Freundinnen über die heißesten Gerüchte und Skandale im Bekanntenkreis oder wer mit wem fremd geht Eine der größten Klatschtanten in der Stadt ist Marys Freundin Syliva Fowler (Rosalind Russell), die ihr im Beauty Salon erzählt, dass Stephen ein Verhältnis mit der Verkäuferin Crystal Allen (Joan Crawford) begonnen hat. Mary ist enttäuscht und entsetzt, obwohl Stephen die Liebschaft mit der Anderen gar nicht so gravierend empfindet. Ein Mann braucht auch mal einen Ausgleich zum Alltag. Marys Mom gibt ihrer Tochter den guten Rat ihrem Mann diesen Freiraum zu lassen, doch das will sie einfach nicht akzeptieren. Während einer Modeschau kommt es zur direkten Konfrontation mit der Geliebten ihres Mannes - als Konsequenz erfolgt die Scheidung in Reno, ohne Beisein des Ehemannes. Doch das ist noch nicht das Ende...




Über die Männer wird immer geredet und sie sind das zentrale Thema. George Cukor war bei diesem Projekt enorm detailversessen - so waren sogar die Tiere, die mitspielen alle weiblich. Gefilmt wurde der Kultklassiker in schwarz-Weiß, entählt aber eine 6-minütige Modeschau in Technicolor, die Kreationen stammen von Adrian. Am Ende siegt die gute Ehefrau über die böse Geliebte und diese beiden Rollen sind mit Norma Shearer und Joan Crawford perfekt besetzt. Als intrigante Sylvia spielt Rosalind Russell mit, die einige Monate später durch "Sein Mädchen für besondere Fälle" zum großen Star wurde.




Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Der Reigen








































Regie: Max Ophüls

Das älteste Karussell der Welt...

Das Bühnenstück "Der Reigen" von Arthur Schnitzler hatte am 23. Dezember 1920 am Kleinen Schauspielhaus in Berlin seine Uraufführung und wurde in Folge einer der größten Theaterskandale des 20. Jahrhunderts. Bereits 2 Monate nach der Premiere kam es in der Hauptstadt zu Ausschreitungen, nachdem ein hoher Beamter der Berliner Polizei eine systematische Hetze gegen die Aufführungen auf den Weg gebracht hatte. Theaterleiter und Darsteller wurden daraufhin wegen unzüchtigen Handlungen im s.g. "Reigen Prozess" vor Gericht gestellt. Das Stück zeigt 10 erotische Episoden, die alle mit dem Geschlechtsverkehr enden, allerdings wird der Akt nie gezeigt, sondern nur angedeutet.
Von dem skandalreichen Stück gab es mehrere Verfilmungen. Die bekannteste stammt aus dem Jahr 1950 und wurde von Max Ophüls gedreht. Der ergänzte die Handlung durch die Figur eines Conferenciers, der auf einem Karussell erscheint und den Zuschauer durch das Wien um das Jahr 1900 führt. Verkörpert wird dieser Spielleiter von Adolf Wohlbrück, der diesen endlosen Walzer singend und manchmal auch mit einem Kommentar begleitet.
Die erste Episode heißt "Die Dirne und der Soldat" und zeigt eine Prostituierte (Simone Signoret), die sich dem Soldaten Franz (Serge Reggiani) angelt und mit diesem unter der Brücke eine sehr schnelle Nummer absolviert. Der Soldat verschwindet weil Zapfenstreich ist und ist auch mit einem Stubenmädchen Marie (Simone Simon) liiert. Die ist verliebt in ihn, doch er sieht dies eher als Flirt und beide machen Liebe in den Auen, die in der Nähe des Praters sind. Das Mädchen verliert ihre Stellung, weil sie zu spät heimkommt, doch in der neuen Stellung geht es ihr ganz gut. Vor allem Alfred, der Sohn des Hauses (Daniel Gelin) ist an ihr interessiert. An einem Nachmittag, als seine Eltern ausgegangen sind, passiert das Unvermeidliche. Stille Wasser sind tief, denn der Sohn hat auch eine Affäre mit einer verheirateten Frau namens Emma (Danielle Darrieux), die sich mit dem jungen Kerl heimlich trifft. Ihr Ehemann Charles (Fernand Gravey) ist fest von der Treue seiner Ehefrau überzeugt, er selbst hat nichts gegen einen Seitensprung und so lädt er Anna, das süße Mädel (Odette Joyeux) ins Extrazimmer eines Gasthauses ein. Die trifft sich auch mit einem Dichter (Jean Louis Barrault), der sich auch zur der Schauspielerin Charlotte (Isa Miranda) hingezogen fühlt und sich mit ihr trifft. Die lädt einen Grafen (Gerard Philippe) ein, sie im Bett zu besuchen. Der betrinkt sich an diesem Abend und landet im Bett der Prostituierten, die wir am Anfang des Reigens kennenlernten und mit der sich auch dieser Reigen wieder schließt...



Aus heutiger Sicht fragt man sich natürlich was die Menschen damals in diesem "Reigen" sahen. Auch in der Entstehungszeit des Films, im Jahr 1950, war die Gesellschaft eher prüde. Heute ist dieser Reigen fest im Alltag integriert und er braucht auch keine Heimlichkeiten mehr. Ein Indiz dafür, dass sich der Mensch und seine Bedürfnisse nicht geändert hat, wohl aber die gesellschaftliche Akzeptanz von Lust und Sexualität. Zum Glück. Darüberhinaus gelang Ophüls einmal mehr ein treffendes Bild der Moral in der Gesellschaft des Fin de siécle. Sein Reigen umfasst auch sämtliche Gesellschaftsschichten, von ganz unten bis ganz oben. Alles ist atmosphärisch dicht und hat eine schöne Leichtigkeit zu bieten, die den Moment zelebriert und dennoch auf die Vergänglichkeit des Menschen hinweist. Die Musik von Oscar Straus verstärkt diese Dramaturgie.




Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Die letzte Flut







































Regie: Peter Weir

Bedrohliche Visionen...

Wer die anspruchsvollen US-Kommerzfilme des Australiers Peter Weir wie "Der einzige Zeuge", "Master and Commander" oder "Club der toten Dichter" mag, der sollte auf jeden Fall einen Blick auf seine in Australien entstandenen Frühwerke werfen: "Picknick am Valentistag" (1975) und "Die letzte Flut" (1977) sind zweifelsohne seine echten Meisterwerke, gelten als Kultfilme des 70er Jahre Kinos und können in das Genre "Der phantastische Film" eingeordnet werden.
In beiden Fällen erzeugt Weir sowohl bedrohliche Atmosphäre als auch bestürzende Ohnmacht angesichts einer Macht, die unbekannt und möglicherweise überirdischen Ursprungs entstammt.
In "Die letzte Flut" treffen gar zwei Kulturen, die nicht besonders gut zueinander passen, aufeinander. Einerseits der moderne Australier in der Gestalt des Rechtsanwalts David Burton (Richard Chamberlain), der mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Töchtern in Sydney lebt. Er soll die Verteidigung für einige angeklagte Aborigines übernehmen, die einen ihrer "Stammesangehörigen" getötet haben sollen.
Auf dem australischen Kontinent spielt zur gleichen Zeit das Wetter verrückt. Bei perfektem blauen Himmel Donner mit anschliessendem Regen und Hagelkörner so gross wie Tennisbälle. Überhaupt regnet es auch in der Hauptstadt ununterbrochen. Es hagelt, stürmt, donnert, blitzt...und David hat plötzlich beklemmende Alpträume, bei dem ihm immer wieder einer der Angeklagten Chris (David Gulpilil) erscheint und ihm etwas mitteilen möchte. In der Realität sind die Angeklagten aber eher wortkarg und tragen nicht viel zur Aufklärung des Falles bei. Er entfremdet sich zusehends von seiner Familie...




Die kulturelle Kluft zwischen australischen Bürgern europäischer Abstammung und den Ureinwohnern ist ein Hauptthema des stimmungsvollen Mysterythrillers. Die uralten Schamenen-Riten und Bräuche der Aborigines bilden einen scharfen Gegensatz zur gerechtigkeitswilligen Gesetzgebung des modernen aufgeklärten Menschen.
Spektakulär ist der Film nie, er wirkt eher wie eine stille Meditiation, die allerdings in Richtung Apokalpyse gerichtet ist...



Bewertung: 10 von 10 Punkten.

Grand Budapest Hotel







































Regie: Wes Anderson

Weltklasse aus Görliwood...

Das vielleicht einzig irritierende an Wes Andersons neuem Meisterwerk "Grand Budapest Hotel, sind die verschiedenen Bildformate, die der Regisseur für die verschiedenen Zeitebenen wählte. Er entschied sich, den deutsch-britischen Film in drei verschiedenen Seitenverhältnissen zu produzieren. Die Verhältnisse 1,33:1, 1,85:1 und 2,35:1 wechseln in Abhängigkeit von den Zeitebenen der Handlung. Passend zur jeweiligen Zeitebene weisen die verwendeten Objektive eine unterschiedlich starke tonnenförmige Verzeichnung auf. Viele derKameraeinstellungen sind frontal angelegt, dh. im rechten Winkel zur dahinterliegenden Wand, selten leicht schräg nach oben oder unten geschwenkt. In vielen Fällen hat die Kamera in der Mitte des Raums ihre Positiion und zeigt somit ein symmetrisches Bild. Kameraschwenks sind fast ausnahmslos im 90°-Winkel ausgeführt.
Es ist daher vielleicht Andersons Sinn für Verspieltheit geschuldet, dass gerade die Hauptsequenzen, die in den 30er Jahren spielen,  in einem quadratischen Format präsentiert wird, die späteren Ereignisse in den 60er Jahren sind in opulenter Breitleinwand zu bestaunen - ein Format, dass ich mir für den ganzen Film vielleicht gewünscht hätte. Aber gut, das ist jetzt Kritik auf hohem Niveau, denn am Film selbst gibt es gar nichts auszusetzen und spontan ist "Grand Budapest Hotel" für mich der Film des Jahres.
Wes Anderson schöpft dabei aus dem Werk von Stefan Zweig und erzählt eine kuriose Kriminalgeschichte rund um das traditionsreiche Grand Budapest Hotel, dass an das reale Budapester Hotel Gellert, erinnert.
Optisch versetzt uns Anderson in eine märchenhafte osteuropäische Berglandschaft, bunt und schön wie alte Postkarten aus den 30er Jahren. Dort schaltet und waltet der kultivierte und stets mit L´Air de Panache parfümierte Monsieur Gustave (Ralph Fiennes) als Chef-Concierge. Er ist stets dem Wohl seiner Gäste verpflichtet, vor allem auch den älteren, weiblichen und blonden Hotelgästen, die er manchmal auch diskret verwöhnt.
Den neuen hoffnungsvollen Lobby Boy Zero Moustafa (Tony Revolori) nimmt er dann auch unter seine strengen, aber gerechten Fittiche. In dem südosteuropäischen Karpatenstaat Zubrowka zeigen sich aber auch schon Anzeichen für einen neuen zweiten Weltkrieg. Eine von Monsieur Gustaves Liebhaberinnen ist die 84 jährige Witwe Celine Villeneuve Desgoffe und Taxis, genannt Madame D (Tilda Swinton), die einige Tage nach ihrem Hotelaufenthalt unter mysteriösen Umständen verstirbt. Gustave und Zero reisen mit dem Zug zum Schloß Lutz, dem Anwesen der Verstorbenen. Bei der Testamentseröffnung durch Anwalt Vilmos Kovacs (Jeff Goldblum) stellt sich heraus, dass Madame ihrem Gustave das wertvolle Gemälde "Jüngling mit Apfel" des Renaissancemalers Johannes van Hoytl d. J. vererbt hat. Doch die fiese Familie der Verstorbenen, allen voran Sohn Dimitri Desgoffe und Taxis (Adrien Brody) und sein grober Handlanger J.G. Joplin (Willem Dafoe) haben was dagegen. Es wird ein Komplott geschmiedet, dass Gustave (der das Bild verschwinden lässt) ins Gefängnis bringt. Die Anklage lautet Madame D ermordet zu haben. Nun ist Zero gefragt, gemeinsam mit seiner Liebe Agatha (Saoirse Ronan) entsteht ein Plan zur Flucht von Gustave...




Diese mehr als kuriose Geschichte wird vom gealterten Zero (F. Murray Abrahams) in den 60er Jahren einem seiner Hotelgäste, einem Schriftsteller (Jude Law) erzählt, der ins Bergdorf Nebelbad reiste und dort im Grand Budapest Hotel wegen einer Schreibblockade verweilt. Das Hotel hat in dieser neuen Zeit viel von seinem alten Glanz verloren, es wirkt heruntergekommen, aber man kann die Größe noch erahnen, die es einstmals hatte. Anderson durchzieht seinen Film mit viel schöner Melancholie und es sind vor allem die sympathischen wie skurrilen Figuren, die den Zuschauer zum Begeistern bringen. Im Grunde besinnt sich Anderson an die große alte Zeit des Erzählkinos und man erinnert sich mehr als einmal an die großen Werke eines Billy Wilder, aber auch "Tanz der Vampire" von Roman Polanski kommt in der Verfolgungsjagd in einer Winterlandschaft in den Sinn. Wer mal wieder einen Spitzenfilm sehen will, der sollte sich "Grand Budapest Hotel" ansehen. Gedreht wurde in Görlitz. 




Bewertung: 10 von 10 Punkten.