Sonntag, 15. November 2020

Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Dario Argento

Der Mörder mit dem schwarzen Mantel und den schwarzen Handschuhen...

Der amerikanische Schriftsteller Sam Dalmas (Tony Musante) verbringt mit seiner Freundin Julia (Suzy Kendall) einige Zeit in Rom. Kurz vor seiner Abreise in die Vereinigten Staaten wird er allerdings Zeuge eines Verbrechens. Auf dem Nachhauseweg macht er nachts vor einer exklusiven Kunstgalerie eine schreckliche Entdeckung. Durch die gläserne Front beobachtet er im Inneren einen Mordanschlag, bei dem die bildhübsche Monica Ranieri (Eva Renzi) von einem in Schwarz gekleideten Angreifer schwer verletzt wird. Sam muss tatenlos dabei zusehen, wie die Frau mit einem Messer traktiert wird, denn er ist in zwei Schiebetüren gefangen. Glücklicherweise trifft bald die Polizei ein und die verletzte Frau wird versorgt. Es stellt sich heraus, dass sie die Frau des Galeriebesitzers Ablerto Ranieri (Umberto Raho) ist. Sam ist für den ermittelnden Kommissar Morosini (Enrico Maria Salerno) ein äusserst wertvoller Zeuge, zumal Sam selbst angibt, dass er irgendwas sehr wichtiges gesehen haben muss, dass er allerdings derzeit in seiner Erinnerung nicht abrufen kann. Aber was ist es ?
Diese Info ist dem Kommissar so viel wert, dass er Sam kurzerhand als "Tatverdächtigen" führt, dem er auch mal seinen Pass konfiszieren kann. Von Morosini erfährt er, dass Monica nicht das erste Opfer des Serientäters sei, immerhin aber die erste Überlebende vorheriger gleich gelagerter Taten, bei denen die Frau jedesmal dem unbekannten Serienkiller zum Opfer fiel. Von einem schwulen Antiquitätenhändler (Werner Peters) führen ihn seine baldigen ersten Ermittlungsversuche in eigener Regiezu einem Gemälde, dessen Darstellung ihn an den nächtlichen Überfall auf Monica erinnert. Die Spur führt zu dem Maler Berto Consalvi (Mario Adorf), der eine Art künstlerisches Eremitendasein führt und sich von Katzen ernährt.
Bald befindet sich Tom in äusserster Lebensgefahr, zumal ein unheimlicher Mann in gelber Jacke (Reggie Nalder) nach seinem Leben trachtet...

 




Bei dem 1969/1970 entstandenen "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe" handelt es sich um den ersten Film des italienischen Kultregisseurs Dario Argento. Zwischen bildschönen Impressionen und farbloser Tristesse zeigt er, wie der Held der Geschichte rein zufällig in eine mörderische Gefahr tappt und dabei so neugierig bleibt, dass er trotz Warnung des unbekannten Mörders nicht aufhören kann zu schnüffeln. Für die einfachen, aber auch sehr effektvollen Kamerafahrten und Kamerapositionen konnte Vittorio Storaro (Apocalypse Now, Der letzte Kaiser, La Luna) gewonnen werden. Der hypnotische Soundtrack stammt von Ennio Morricone.
Dario Argentos Giallo ist eine spannende Mischung aus den alten Edgar Wallace Filmen, dreckigen 7oer Jahre Thrillern ala "New York Ripper".
Dazu ein Schuß Mario Bava.
Tatsächlich wurde "Das Geheimnis des schwarzen Koffers" in Deutschland als Teil der Bryan Edgar Wallace Reihe vermarktet. Der Film wurde 1970 gedreht und bescherte dem italienschen Giallo Genre eine echte Initialzündung.
Mit der veröffentlichten BluRay Disc bleiben auch im technsichen Bereich keine Wünsche mehr offen.






Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Sonntag, 1. November 2020

Stadt der Toten


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Regie: John Llewellyn Moxey

Die 13te Stunde...

Whitewood, Massachuettes im Jahre 1692: Von aufgebrachten Pilgervätern wird die Hexe Elisabeth Selwyn (Patricia Jessell) zum Scheiterhaufen geführt. Die bigotten Dorfbewohner sind gleichzeitig Richter und schreien "Hexe, sie soll brennen". In der Zuschauermenge ist aber auch ein Mann namens Jethrow (Valentine Dyall), der verzweifelt kleinlaute Gebete an Satan persönlich richtet, er möge die bald brennende Frau verschonen. Sie selbst ist aufgrund dieser Fürbitte an den Höllenfürsten dazu in der Lage vor ihrem irdischen Tod einen grauenhaften Fluch auszusprechen, der in sich in den Folgejahren in Whitewood immer wieder erfüllt. Die Nachkommen der richtenden Menge kommen immer wieder tragisch ums Leben.
Mit dieser Schauermär aus dem historischen Neuengland gestaltet der angesehene Professor Alan Driscoll (Christopher Lee) seine Vorlesungen. Die junge Studentin Nan Barlow (Venetia Stevenson) ist regelrecht fasziniert vom Stoff und hat sich fest entschlossen in den nun beginnenden Semesterferien dieses Whitewood zu besuchen, um sozusagen vor Ort über Hexerei und Hexenverbrennungen im 17. Jahrhundert zu recherchieren.
Laut Angaben des Professors hält sich dort noch immer beharrlich das Gerücht, dass die Hexe Selwyn aus dem Grab gestiegen ist und das Blut zahlreicher Opfer aufsaugte.
Nans Freund Bill (Tom Naylor) und ihr älterer Bruder Richard (Dennis Lotis) sind von der Idee gar nicht begeistert.
Auf Empfehlung des Professors soll sie sich im einzigen Hotel "Raven Inn" einquartieren. Doch der Weg zur Herberge führt an einer Tankstelle, dichtem Nebel und einem unheimlichen Anhalter vorbei, den sie mitnimmt.
Im Dorf selbst sieht sie sich latenten Feindseligkeiten der Bevölkerung ausgesetzt, die nachts auf den Straßen spazieren und den Neuankömmling stumm beobachten.
Allerdings ist die Hotelbesitzerin Mrs. Newlis (Patricia Jessell) überaus nett und zuvorkommend und Nan macht die Bekanntschaft mit der jungen Bibliothekarin Patricia Russell (Betta St. John) und deren Großvater Reverend Russell (Norman MacOwan), der den Ort immer noch fest in der Hand des Satans ansieht. Das stumme Hausmädchen Lottie (Anne Beach) versucht die naive Nan zu warnen, aber das Schicksal nimmt gnadenlos seinen Lauf....    
 



 Amicus, der damalige Konkurent zu Hammer, drehte diesen Fim 1960 in schwarzweiss, Regie führte John Llewellyn Moxey. Der Film bietet eine herrliche, absolut klassische Gruselatmosphäre mit Trockennebel ohne Ende und tollen, unheimlichen Kulissen und vielen fiesen kleinen Gruseleffekten.
Interessanterweise findet man schnell Parallelen zum etwa zeitgleich entstandenen Hitchcock Meisterwerk "Psycho", denn die Heldin aus dem "Horror Hotel" reist auch alleine in eine Herberge des Grauens, bei dem der Besitzer dafür sorgt, dass...na ja...das will ich jetzt hier nicht ganz verraten.
Jedenfalls ist der Film eine echte B-Picture Perle, die von Anfang bis Ende regelrecht faszinierend. 
Großen Anteil daran hat auch die markante Darstellung von Patricia Jessell, die wirklich zum Fürchten böse agiert. Eine klasse Szene folgt auf die nächste, die 77 Minuten vergehen wie im Flug und die Bilder des Films (seien es die tanzenden Menschen im Hotel oder der Hexenzirkel in Kutte auf dem Friedhof) werden in bester Erinnerung bleiben. 



 
  
Bewertung: 9 von 10 Punkten.

Frankensteins Fluch


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Terence Fisher 

Als die Hammer Studios noch jung waren...

Wer kennt sie nicht, die legendäre Frankenstein Verfilmung von 1931 von James Whale mit Boris Karloff als Kreatur. 1957 wagte sich das damals noch junge Hammer Studio mit Regisseur Terence Fisher an ein Remake. Es wurde die Geschichte allerdings etwas variiert und so steht in "Frankensteins Fluch" nicht das Monster selbst, sondern vor allem die tragische Figur des Wissenschafters Dr. Frankenstein (Peter Cushing) im Mittelpunkt des Geschehens. Frühes 19. Jahrhundert, irgendwo in einem Dorf in den Schweizer Bergen: Schon früh wird Victor (als Junge wird er von Melvyn Hayes gespielt) Waise, erbt aber das ganze Geld der begüterten Eltern und leistet sich als Teenager einen Privatlehrer Dr. Paul Krempe (Robert Urquhart). Wegen der gemeinsamen Begeisterung für wissenschaftliche und auch medizinische Experimente bleibt Paul auch über seinen Lehrauftrag hinaus bei Victor im Haus, die beiden Männer werden beste Freunde. Jahre vergehen. Bald gelingt den beiden Wissenschaftlern eine riesige Sensation.  Es gelingt Ihnen einen kleinen toten Hund wieder zum Leben zu erwecken. Diese Sensation halten sie jedoch geheim, vor allem Victor hat noch viel größere Ambitionen. Er will wie Gott Leben erschaffen. Dadurch entfernen sich beide Männer voneinander. Während Paul ethische Gewissensbisse bekommt und die Experimente inzwischen sehr kritisch sieht, wird Victor immer mehr vom Ehrgeiz getrieben. Während Paul dafür plädiert die gewonnenen Erkenntnisse in den Dienst der gesamten Medizin stellen will, ist Victor bald besessen von der Idee, seinen perfekten Übermenschen zu erschaffen.
Victor verändert sich vom seriösen Wissenschaftler zu einem skrupellosen Horrorwissenschaftler. Der Besuch der Cousine Elisabeth (Hazel Court), die schon als Kind Victor als Frau versprochen wurde, wirft zusätzliche Probleme auf...




Am Ende wartet auf den rücksichtslosen Wissenschaftler das Schafott. Er schreckte vor Mord an einem alten Wissenschaftler (Paul Hardmuth) und an seiner heimlichen Geliebten, dem Hausmädchen Justine (Valerie Gaunt) nicht zurück. Der Film über diesen besessenen Akademiker wurde zu Recht ein großer finanzieller Erfolg und veranlasste die Hammer-Produktion, weitere Frankenstein Filme zu drehen.
Die Hammer Studios, Anfang der Fünfziger Jahre in London gegründet, legten viele klassische Horrorfilme mit zumeist geringen Budgets neu auf. Viele von ihnen sind inzwischen selbst unerschütterliche Klassiker geworden. Peter Cushing und Christopher Lee, der in "Frankensteins Fluch" die Rolle der Kreatur spielt, erlangten durch die Hammer-Filme große Popularität und waren kurze Zeit später in einem noch grösseren Hammer Welterfolg "Dracula" zu sehen.
"Frankenstein" spielte weit mehr als 8 Millonen Dollar ein und ist auch heute noch ein klasse Horrorfilm der alten Schule. Also eine unbedingte Empfehlung zum wohligen Gruseln, vor allem in der kalten Jahreszeit oder im Mitternachtskino.




Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.

Das Pendel des Todes


Regie: Roger Corman

Klassische Poe Verfilmung alter Schule...

Wer auf eine düstere Gothic-Atmosphäre abfährt, der wird von diesem Roger Corman Film sehr begeistert sein: Spanien, 16. Jahrhundert. Ein Schloß an der Klippe, direkt am Meer, das dortige Kellergewölbe ist labyrinthartig und voll mit Spinnweben und Ratten, endlos die Gänge. Wie einige andere Poe-Verfilmung von Corman, allen voran "Lebendig begraben" oder "Das Grab des Grauens" beschäftigt sich dieser Film aus dem Jahr 1961 mit der Horrorvorstellung wie auch fixen und paranoiden Idee, daß jemand bei lebendigem Leibe begraben werden könnte. Die Hauptfigur des Films und Herr des Schlosses ist Don Nicolas Medina (Vincent Price). Er war als Kind (Larry Turner spielt Nicolas als Junge) heimlicher Zeuge des Mordes an seiner Mutter Isabella (Mary Menzies) und seinem Onkel Batolome (Charles Victor). Niemand anderer als sein Vater, ein Inquisitor, hat diese grauenvolle Tat begangen. Jahre später: Francis Bannard (John Kerr) reist zu dem Schloß, denn seine Schwester Elizabeth (Barbara Steele9, die mit Medina verheiratet war, ist verstorben. Francis versucht herauszufinden, woran und unter welchen Umständen Elisabeth gestorben ist, denn die Todesumstände wirken seltsam. Im Schloß trifft er nicht nur auf Nicolas, der durch den Tod seiner Frau schwer angeschlagen ist und Francis was zu verheimlichen versucht, sondern auch dessen Schwester Catherine (Luana Anders) und den Freund der Familie, den Arzt Dr. Leone (Anthony Carbone). Schon bald passieren unheimliche Dinge im Schloss, geistert es sogar?






Irgendwann kommt auch das titelgebende Folterinstrument zur Geltung, ein äußerst fieses, übergrosses Pendel ist mit seiner tödlichen, blitzenden Schneide und seiner ausgefeilten Mechanik eindrucksvoll ins Cinemascope-Breitbild gesetzt worden. Das Drehbuch wurde von Richard Matheson geschrieben, Cormans Stammschreiber für seine Edgar Allan Poe Reihe.
Cormans sämtiche Poe Verfilmungen wie "Der Rabe", "Lebendig begraben", "Satanas", "Die Verfluchten", "Folterkammer des Hexenjägers", "Grab der Lygeia" und auch "Das Pendel des Todes" sind vor allem wegen ihrer exquisiten Kameraarbeiten (hier war Oscarpreisträger Floyd Crosby Chefkameramann, der für Murnaus "Tabu" ausgezeichnet wurde), stilvollen Kostümen und der liebevollen und opulenten Ausstattung zum Kult geworden. Mein persönlicher Favorit der Reihe ist aber tatsächlich "Das Pendel des Todes", auch wegen der morbiden Stimmung einer der besten Filme in diesem Genre der ganz alten Horrorgrusler aus längst vergangenen Tagen.
 




  Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Hände voller Blut


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Peter Sasdy

Lebt Jack the Ripper ?

"Hände voller Blut" (Originaltitel: Hands of the Ripper) entstand 1971 als bei Hammer Horror langsam aber sicher die Spättphase eingeleutet wurde.
Regie führte der Ungar Peter Sasdy, der bereits mit "Wie schmeckt das Blut von Dracula ?" und "Comtesse des Grauens" Erfahrungen auf diesem Gebiet mit dem Studio hatte.
Mit der Rippervariante ist ihm einer der besten Hammerfilme überhaupt gelungen, der Film variiert das sehr oft verfilmte Ripper Thema sehr originell und kann als einer der frühen Slasher Movies angesehen werden. Spätestens wenn "Hände voller Blut" seinen Schlußakkord auf dem Echobalkon in der St. Pauls Cathedrale beginnt, erkennt man auch ein bestimmtes Alleinstellungsmerkmal dieses sehr besonderen Films im Gesamtangebot der Hammer Production. Die Geschichte spielt in London zur Zeit von Königin Viktoria, Jack the Ripper treibt sein Unwesen. In der Anfangssequenz flieht der Serienkiller vor seinen Verfolgern nach Hause zu seiner Frau und seiner kleinen Tochter. Die Frau sieht zum Fenster und erkennt, dass man in den Straßen Jagd auf den unbekannten Serienkiller macht und ist dann umso entsetzter als sie das viele Blut an der Kleidung ihres Mannes entdeckt. In diesem Moment hat sie sein Geheimnis entlarvt, es sind aber auch die letzten Augenblicke ihres Lebens. Ripper tötet vor den Augen seiner Tochter, der kleinen Anna seine eigene Frau. Jahre vergehen. Anna (Angharad Rees) ist eine hübsche junge Frau und kann sich an die Kindheitsereignisse nicht mehr erinnern. Sie wurde von ihrer geschäftstüchtigen Tante Mrs. "Granny Golding" (Dora Bryan) adoptiert. Eine Frau, die ihr Geld mit Wahrsagerei und Geisterbeschwörungen für Reiche verdient oder aber die junge Anna an finanziell gut situierte und schmierige Parlamentsabgeordneten wie Mr. Dysart (Derek Godfrey) verkauft. Bei diesem verkuppelten Schäferstündchen eskaliert aber die Situation und die geschäftstüchtige Granny wird von einem Schürhaken aufgespießt. Ist Anna eine Mörderin ? Sind es die vererbten Gene des Vaters ? Den Psychologen Dr. John Pritchard (Eric Porter) fasziniert dieser Fall und er holt Anna zu sich nach Hause und beobachtet entrückte Phasen von Anna, die dann ausgelöst werden, wenn eine Kombination aus einem glänzendes Objekt, offenem Kaminfeuer und einem Kuss eintritt. Während Pritchards Sohn Michael (Keith Bell) seine Hochzeit mit der blinden Laura (Jane Merrow) plant, geschehen weitere Morde. So muss das Hausmädchen Dolly (Marije Lawrence) dran glauben. Anna mordet, kann sich aber nach dem Verbrechen nicht mehr an das Geschehene erinnern. Sie ist aber so schockiert, dass sie aus dem Haus des Psychologen flieht. Im sündigen Viertel von Whitechapel trifft sie auf die Prostituierte Long Liz (Lynda Baron), die das Mädchen zu sich nach Hause mitnimmt. Es sind die letzten Minuten im Leben der Gastgeberin. Und wieder irrt Anna durch die dunklen Gassen, wo einst ihr Vater die schrecklichen Morde verübte. Zum Glück wird sie von Pritchard gefunden, der immer noch an der Gesundung der schuldunfähigen Mörderin glaubt. Kann das Medium Madame Bullard (Margaret Rawlings) Licht ins Dunkel bringen... 





 

"Hände voller Blut" glänzt mit einer perfekten Atmosphäre Londons während des viktorianischen Zeitalters. Pritchard ist ein glühender Anhänger einer modernen Strömung von Sigmund Freud und verfällt der Idee die Psyche eines Mörders zu studieren und zu beleuchten. Als Gegenpart wirkt ein Politiker wie Dysart, der eine Doppelmoral pflegt und Mörder am Galgen sehen möchte, da wo sie hingehören.
Die FSK 18 Einstufung hat der Film deshalb erhalten, weil die Morde dann doch für ein Publikum von 1971 recht heftig und deftig.
Der finale Schlußakkord ist für mich eine der besten und anspruchvollsten Szenen in einem Hammerfilm. Hab ich etwa den "Citizen Kane" der Hammerfilme gesehen...grins ? 




  Bewertung: 9 von 10 Punkten